A8 Saarlouis Richtung Neunkirchen Zwischen AS Schwalbach und AS Schwalbach/Schwarzenholz Gefahr durch defektes Fahrzeug, Standstreifen blockiert, Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (07:46)

A8

Priorität: Sehr dringend

10°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
10°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Warum starb Rohrbacher (50) im Glashütter Weiher?

Mit dem Tod endete für einen 50-jährigen Rohrbacher am späten Dienstagabend (06.08.2013) ein Bad im Glashütter Weiher. Der laut Kriminalpolizei stark alkoholisierte Mann soll nach wenigen Minuten Aufenthalt im Wasser regungslos im Weiher, wenige Meter vom Ufer entfernt, getrieben haben. Das beschrieben seine Begleiter, eine Frau und drei Männer, gegenüber der Polizei in der Nacht. Zwei Mitglieder der Gruppe stiegen gegen 22.50 Uhr gemeinsam mit dem Verunglückten ebenfalls ins Wasser, blieben aber unverletzt. Nach den umgehend eingeleiteten Wiederbelebungsversuchen wurde der Mann ins Kreiskrankenhaus St. Ingbert eingeliefert. Sein Zustand galt die gesamte Nacht über hinweg als kritisch, am Mittwochmorgen (07.08.2013) verstarb er schließlich. Zur Todesursache konnte die Kripo gestern keine Angaben machen.

Hinweise auf Fremdverschulden gebe es bislang nicht, unklar ist auch noch, welche Rolle der offenbar starke Alkoholkonsum gespielt habe. Gleichzeitig könne aber auch ein Versagen des Herz-Kreislauf-Systems nicht ausgeschlossen werden. Am heutigen Donnerstag (08.08.2013) soll die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob die Leiche zur Obduktion an die Gerichtsmedizin überstellt wird. Die Kriminalbeamten waren gestern noch damit beschäftigt, Zeugen zu dem Unglücksfall zu befragen. Der Verstorbene ist trotz Badeverbots, auf das am Weiher mehrfach hingewiesen wird, ins Wasser gestiegen.

„Wir bedauern zutiefst, dass so etwas passiert ist, tragen aber keine Verantwortung. Die liegt allein bei denen, die das Badeverbot ignorieren“, teilte der Pressesprecher der Stadt St. Ingbert, Peter Gaschott, auf Nachfrage mit. Grundsätzlich sei der Glashütter Weiher ein Naherholungsgebiet, das von vielen besonders während der Sommermonate besucht werde. Die Liste der erlaubten Tätigkeiten ist lang – Schwimmen steht nicht darauf. Badeunfälle mit Todesfolge gelten in St. Ingberter Gewässern als äußerst selten, bestätigt die Stadt. Gaschott: „Ich kann mich an keinen erinnern.“ obe

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein