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Was, Wo, Wie: Internetportal „Bürgerdienste Saar“ zeigt's

 Das neue saarländische ingternetportal

Das neue saarländische ingternetportal "Bürgerdienste Saar" will für die Belange der Bürger da sein.

Saarbrücken. Das Internetportal „Bürgerdienste Saar“ soll den Bürgern schnell den Zugang zu kommunaler und staatlicher Verwaltung sowie Unternehmen, die im Saarland angesiedelt sind, vereinfachen. Jeder soll zu wichtigen Telefonnumern und Ansprechpartnern gelangen. Es ist eine Ergänzung zum persönlichen Gang auf das Amt oder zur Telefon-Auskunft – etwa der zentralen Behördenauskunft 115. Nutzer sollen sich langwierige Telefonate oder häufige Behördengänge ersparen können. Ähnliche Portale gibt es in Sachsen und Baden-Württemberg.

Themenbereiche, Behördenwegweiser, Online-Verfahren

Anfragen werden durch zwischengeschaltete Filterfragen nach der gewünschten Kommune zielsicher eingegrenzt. Als Gemeinschaftsprojekt von Landesregierung, saarländischen Kommunen, organisiert im Zweckverband eGo-Saar, und T-Systems ursprünglich seit dem Jahr 2004 am Start, bietet „Bürgerdienste Saar“ übersichtlich gegliedert Informationen zu 17 Themenbereichen, Behördenwegweiser, Online-Verfahren wie Steuererklärungen oder Melderegisterauskünfte sowie eine Formular-Sammlung, die Einkommenssteuer-Formulare oder Anträge für Elterngeld bereit halten. In der Saarbrücker Congresshalle ist gestern offiziell die Neuauflage des Portals, „Relaunch“ genannt, mit einer Podiumsdiskussion vorgestellt worden. Das Gespräch entlang des Themas „Bürger und öffentliche Verwaltungen-Auswirkungen aktueller gesellschaftlicher und technischer Trends“ verfolgten etwa 100 Gäste aus Wirtschaft, Landesregierung und kommunaler Verwaltung. Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Ministerpräsidentin des Saarlandes, betonte bei der Diskussion: „Das Portal ist ein Angebot der Zukunft, aber Menschen brauchen Menschen.

“ Sie verstehe „Bürgerdienste Saar“ als wichtiges Instrument der Bürgernähe. Denn trotz aller voranschreitender Technik, die auch zunehmend Ältere zu nutzen wissen, gelte: „Wir brauchen den 1-zu-1-Kontakt.“ Das Portal sei eine Ergänzung zu öffentlichen Anlaufstellen oder Bürgerbüros.

Neben Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer diskutierten auf dem Podium Werner Laub, Vorsitzender von eGo-Saar, und Bürgermeister in Marpingen, auch T-Systems-Geschäftsführer Ulrich Meister sowie Georg Schäfer vom Innenministerium in Baden-Württemberg, und Johann Füller von der Münchener Innovationsagentur HYVE.

Werner Laub betonte: „Als Bürger möchte ich Ernst genommen werden.“ Ob durch das Internet oder auch andere Kommunikationswege, sei dabei gleich bedeutend. Das Webportal helfe „Verwaltung zu vernetzen und zu beschleunigen und dabei für Bürger wie für Unternehmer transparenter zu gestalten. Im vergangenen Jahr habe „Bürgerdienste Saar“ etwa eine Million Nutzer gehabt, für das laufende Jahr rechnet Laub mit bis zu zwei Millionen Interessierten. „Gemeinsame Aufgabe wird es jetzt sein, diese verlässliche technische und inhaltliche Basis weiter zu entwickeln.“

Da sich an dem Portal – als Medienpartner unterstützt von Saarländischem Rundfrunk und Saarbrücker Zeitung – bislang auch die Landeskammern der Architekten, der Ingenieure, der Industrie- und Handelsbranche, des Handwerks sowie der Rechtsanwälte, Steuerberater und Tierärzte beteiligen, sind auch hier die Kommunikationswege einfacher. Etwa der so genannte Einheitliche Ansprechpartner („EA-Saar“) bietet Jungunternehmern Hilfestellung bei der Existenzgründung an.

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