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Was bringt die kommende Spielzeit des Saarbrücker Theaters Überzwerg?

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Fünf neue Stücke für Kinder und Jugendliche stehen beim Theater Überzwerg am Saarbrücker Erich Kästner Platz in der kommenden Spielzeit auf dem Programm. Welche dieser Premieren, die das „Überzwerg“-Leitungsteam gestern vorstellte, dann wohl zum Publikumshit werden wird? „Die Glücksfee“ (ab?4, Uraufführung am 15. September), hat dafür gute Voraussetzungen. Geschrieben hat die Bilderbuch-Geschichte über einen Miesepeter, den eine Fee das Glücklichsein lehrt, die großartige Cornelia Funke. Die Dramatisierung wird Norbert Ebel übernehmen, dessen schräges Weihnachts-Stück „Ox & Esel“ wegen großer Nachfrage demnächst in die zehnte Spielzeit geht.

Verheißungsvoll klingt aber auch „Co-Starring“ von Theo Fransz, laut Überzwerg-Chef Bob Ziegenbalg ein Stück „wie ein Action-Film“, das einen Jungen über Nacht mitten in die Pubertät katapultiert und mit Pickeln, Hormon-Wallungen und erster Liebe kämpfen lässt (ab Klasse 7, Premiere am 8. Oktober). Ins Mittelalter der Jeanne d’Arc wiederum vertieft sich in „Die grandiosen Abenteuer der tapferen Johanna Holzschwert“ ein Mädchen von heute, das von Mitschülern gehänselt wird und neuen Mut findet (ab 8, Premiere am 3. November). Wie schnell eine Internetbekanntschaft zu Erpressung und Cybermobbing führen kann, greift „Netboy“ von der Saarländerin Petra Wüllenweber in der Regie von Bob Ziegenbalg auf (ab Klasse 6, Premiere am 16. März 2014) .

Um zwei junge Männer, die eine „Megaparty“ feiern wollen und sich stattdessen mit einer Seniorin im Rollstuhl und einer resoluten Mittdreißigern auseinandersetzen müssen, geht es in „Party“ des Dänen Kim Fupz Aakeson („Kleine Missgeschicke“). Laut Ziegenbalg „einfach eine brillante Komödie“ mit zwei Typen wie Laurel und Hardy (ab Klasse 8, Premiere im Sommer 2014).

Neun Produktionen werden in der nächsten Saison weitergespielt, darunter die 2012/2013 mit 38 Mal meistaufgeführte Produktion „Die Zweite Prinzessin“ und „35 Kilo Hoffnung“, das mit 3100 die meisten Zuschauer erreichte. Mit 76 Prozent lag die Auslastung der Hauptbühne laut „Überzwerg“-Team um vier Prozentpunkte unter dem Vorjahr.  Erstmals seit 2001 erhöht das Theater leicht die Preise – um einen Euro. Dafür dürfen Oma oder Opa die Enkel an bestimmten Tagen umsonst begleiten. Eröffnet wird die Spielzeit am 25. August mit einem Hoffest. sbu

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