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Was für ein Sieg! 1. FC Saarbrücken gewinnt 7:0 gegen Jena

Jena. Der 1. FC Saarbrücken ist endlich in der dritten Fußball-Liga angekommen. Das Team von Trainer Jürgen Luginger besiegte gestern im Ernst-Abbe-Sportfeld den FC Carl Zeiss Jena mit 7:0 (3:0). 7000 Zuschauer sahen einen in Auf- und Einstellung veränderten FCS. Mit Markus Fuchs und Ufuk Özbek für Velimir Grgic und Giuseppe Pisano tauschte Luginger den kompletten Angriff, dazu kam Jonathan Zydko für Nico Weißmann im Mittelfeld. Schon nach sechs Minuten trug der taktische Schachzug Früchte. Fuchs sprintete in eine zu schwache Rückgabe von Jenas Marco Riemer und schob den Ball mit etwas Glück vorbei an Torwart Carsten Nulle zur frühen 1:0-Gästeführung. 180 Sekunden später legte der FCS nach. Bei einem Freistoß von Nico Zimmermann reagierte Nulle glänzend, beim Nachschuss von Stephan Sieger von der Strafraumgrenze war er chancenlos. Das 0:2 war Balsam auf die Fußballseele des 31-jährigen Neuzugangs, der am Samstag noch von den eigenen Fans ausgepfiffen wurde. "Ich habe die ganze Wut und den Frust in den Schuss gelegt", sagte Sieger nach dem Spiel, "das Tor war eine Erleichterung für mich und fiel sicher auch zu einem wichtigen Zeitpunkt." Die 150 mitgereisten Anhänger der Blau-Schwarzen hatten schnell weiteren Grund zur Freude: Özbek nutzte eine Kontermöglichkeit zum 3:0 (20.).

Keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff sorgte Zydko für die Vorentscheidung: Aus zwölf Metern besorgte er das 4:0. Der erste Weg des Torschützen führte zu Trainer Luginger - ein Dank für das Vertrauen.

Der FCS blieb weiter dran: Sieger zielte knapp vorbei (49.), Zimmermann scheiterte mit einem Freistoß am glänzend reagierenden Nulle (53.). Torwart Andy Hubert wurde nur einmal wirklich gefordert. Bei einem Kopfball von Riemer war er zur Stelle (63.). Praktisch im Gegenzug erhöhte der gerade eingewechselte Velimir Grgic auf 5:0. Der Kroate leitete dann auch das 6:0 ein, sein Zuspiel vollendete Özbek (70.). Neun Minuten vor Schluss besorgte Alexander Otto per Kopf den 7:0-Endstand. Der FCS feierte den höchsten Sieg seit dem 8:1 über den FK Pirmasens - das war vor fast zwei Jahren in der Oberliga. "Es war ein tolles Zeichen der Mannschaft", lobte Trainer Luginger seine Truppe, "Mich freut es für die Jungs, die in den ersten Spielen bitteres Lehrgeld zahlen mussten."
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