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Weihnachtsbäume dieses Jahr drei Euro teurer als 2008

Mit Umsatzeinbußen oder gar Konkurrenz durch Plastikbäume rechnet der Betrieb jedoch nicht. Das sei ein ganz anderer Markt. Außerdem sei der Trend zum natürlichen Christbaum seit Jahren ungebrochen, und auch in der Wirtschaftskrise würden die Familien Wert auf ein gelungenes Fest legen – und dazu gehöre einfach ein echter Weihnachtsbaum. Und zwar ein frisch geschlagener, der nicht schon Wochen vorher gefällt und von weither angeliefert worden ist. Ungefähr 70 Prozent der in Deutschland verkauften Bäume stammen aus dem Inland – nächstgrößter Lieferant ist der europäische Marktführer Dänemark.

Doch kann man es in der aktuellen Klimadiskussion überhaupt verantworten, mit viel Aufwand einen Tannenbaum ins Wohnzimmer zu bugsieren? Ja, sagt die Umweltschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF). Zumindest, wenn man Christbäume aus der näheren Umgebung mit entsprechendem Zertifikat kauft. Ein solches Siegel ist zum Beispiel das FSC-Zertifikat (Forest Stewardship Council), das für Bäume aus nachhaltiger Landwirtschaft steht. Durch die Sauerstoffproduktion während der Wachstumszeit und die kurzen Lieferwege seien die Bäume absolut Kohlendioxid-neutral, so ein Mitarbeiter des Forsthofs Nunkirchen.

Wer sich den Weg zum Verkäufer und den Heimtransport sparen will, kann seinen Christbaum aber auch ganz bequem im Internet bestellen. Zum Beispiel bei www.weihnachtsbaum.de.

Das Waderner Unternehmen von Hans-Lothar Werth ist nach eigenen Angaben der größte Weihnachtsbaumversender in Europa. Es hat zwei Millionen Bäume angebaut, vor allem im Saarland. Hier kann man per Mausklick auch gleich den passenden Baumschmuck mitbestellen und sich wertvolle Pflegetipps für die grünen Nadeln holen. Geliefert wird der Baum auf Wunsch sogar im Geschenkkarton.

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