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Weihnachtsdorf auf dem Christian-Weber-Platz

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Homburg. Wo andernorts Weihnachts- und Nikolausmärkte ungünstigen Rahmenbedingungen zum Opfer fallen, kann Homburg in diesem Jahr gleich zweimal die Vorweihnachtszeit gebührend feiern: Während sich der traditionelle Homburger Nikolausmarkt an diesem Wochenende auf die Zielgerade macht und das große Finale am Nikolaustag, dem kommenden Montag, ins Visier nimmt, laufen auf dem Christian-Weber-Platz die Vorbereitungen für die Premiere des ersten Weihnachtsdorfes auf Hochtouren. Mitten drin: Thorsten Bruch, der Initiator und Organisator dieser neuen Veranstaltung, die vom 10. bis zum 31. Dezember in Homburgs Stadtmitte einen neuen Akzent setzen will. Bruch sieht dabei sein Weihnachtsdorf nicht als Konkurrenz zum bestehenden Angebot der Werbegemeinschaft Homburg. „Wir bieten ein anderes Bühnenprogramm zu einer anderen Zeit.

Deswegen sehe ich das Weihnachtsdorf eindeutig als Ergänzung zum bestehenden Nikolausmarkt.“
Angesprochen auf die laufenden Vorbereitungen, die seit Tagen das Bild auf dem Christian-Weber-Platz prägen, sagt Bruch: „Alle Ampeln stehen auf Grün, wir sind voll im Zeitplan und alles läuft so, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Im Detail bedeutet dies: Ein Dorf mit 30 Hütten wird entstehen, zusätzlich gibt es eine Almhütte „in der man im Warmen sitzen kann“. Dazu kommt ein umfangreiches Bühnenprogramm, ein nicht weniger umfänglich geplantes Angebot an Handwerkskunst in den Ausstellerhütten und eine Rodelbahn über die volle Breite des Platzes. Die Passanten reagieren überaus interessiert auf das Treiben. Bruch: „Am Anfang war das Ganze ja noch recht abstrakt, aber jetzt, wo alles wächst, schauen die Leute schon genau hin.“ Im Programm setzt Bruch neben modernen Akzenten auch auf Traditionelles, so soll am Sonntag, 12. Dezember, ein Nachmittag der Chöre für weihnachtliche Stimmung sorgen. Das große Finale des ersten Weihnachtsdorfes ist die Open-Air-Silvester-Party am 31. Dezember. Vertraut man der ersten Resonanz, dann könnte dies ein echter Höhepunkt im Jahreskalender werden: Die 30 Hütten des Dorfes, die bis zu diesem Tag den Händlern vorbehalten sind, konnten privat für die Silvesternacht gemietet werden. „Alle 30 waren innerhalb von drei Tagen belegt.“

Auf dem historischen Marktplatz nähert sich unterdessen der Nikolausmarkt seinem Finale: am Samstag sind Auftritte des Flötenensembles der Pfarrkapelle Kirrberg (15 Uhr) und den Gastspielen der Herzoglichen Jägerinnen (17 Uhr), der Jagdhornbläser Pfälzer Wald Kaiserslautern (18 Uhr) und des Posaunenensembles Santa Claus Brass (19 Uhr) geplant, am Sonntag folgen die Auftritte des Chors des Lycée College La Baule (14 Uhr), des Orchester des CJD Homburg (17 Uhr) und der Swingenden Weihnachtsmänner (19 Uhr).

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