A6 Kaiserslautern Richtung Metz/Saarbrücken AS Homburg Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle (19.09.2017, 22:06)

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Weniger Lärm mit Tempo-30-Zone: Stadt will Anwohner der Lebacher Straße vor Krach schützen

Die Anwohner der Lebacher Straße beschweren sich vor allem über den Lkw-Verkehr. Archivfoto: Becker&Bredel

Die Anwohner der Lebacher Straße beschweren sich vor allem über den Lkw-Verkehr. Archivfoto: Becker&Bredel

Die Landeshauptstadt Saarbrücken wird in der Lebacher Straße in Malstatt bis Ende des Jahres im Abschnitt zwischen der Rußhütter Straße und dem Cottbuser Platz die erlaubte Verkehrsgeschwindigkeit auf Tempo 30 begrenzen. Außerdem sollen in dieser Zeit Fahrradschutzstreifen auf der Fahrbahn eingerichtet werden. Kosten: rund 110 000 Euro. Baudezernent Professor Heiko Lukas hatte die Pläne am Mittwoch im städtischen Bauausschuss vorgestellt.

 

„Diese Maßnahmen sollen den Lärm reduzieren und den Verkehr sicherer machen“, erläutert Lukas. Vor allem zwischen der Rheinstraße und dem Cottbuser Platz als sogenanntem Lärm-Hot-Spot. Ein Lärmgutachten habe ergeben, dass es durch die Geschwindigkeitsbegrenzung sowohl tagsüber als auch nachts im gesamten Streckenabschnitt weniger Straßenlärm geben wird. Den Berechnungen im Gutachten zufolge werden dann künftig die Richtwerte für Kern- und Mischgebiete der geltenden Lärmschutz-Richtlinien an allen Wohnhäusern in der Lebacher Straße eingehalten.

 

Außerdem werde Tempo 30 auf dem Streckenabschnitt auch die Verkehrssicherheit erhöhen. Schul- und Kindergartenwege und Zugänge zu Saarbahn-Haltestellen queren die Straße. Die Geschwindigkeitsreduzierung würde im Gegenzug die Fahrtzeit der Autos etwas verlängern.

 

Die Verwaltung habe auch den Wunsch der örtlichen Bürgerinitiative nach einem Lkw-Fahrverbot in der Lebacher Straße gründlich geprüft. Lukas: „Laut Lärmgutachten würde sich ein solches Verbot ebenfalls spürbar positiv auf die Lärmbelastung auswirken. Allerdings würde sich der Lkw-Verkehr dann auf die A 8 und A 623 verlagern, was mehr Lärm im Umfeld der Camphauser Straße bedeuten würde. Dazu wären weitere Maßnahmen mit hohem Kostenaufwand nötig.“ Deshalb werde es vorerst kein Lkw-Verbot geben.

 

Am Dienstag, 12. Juli, informieren Vertreter des Umwelt- und Stadtplanungsamtes über die Maßnahmen . Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Im Knappenroth.

 

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