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Weniger kostenlose Parkplätze in Saarbrücken

Saarbrücken. Auf drei bisher kostenlosen Parkplätzen werden in einigen Wochen Parkgebühren kassiert. Die Stadt hat die Parkplätze in der Brauer- und der Schützenstraße in St. Johann sowie in der Stromstraße im unteren Malstatt an die Gesellschaft für Kommunalanlagen und Beratung Saarbrücken (KBS) verpachtet. Die KBS, die zum 1. Januar auch den Dudoplatz und das Parkhaus Dudweiler übernommen hat, ist eine Tochtergesellschaft der Stadt.

Nach Angaben der Stadtverwaltung zahlt die KBS dafür jährlich 180.000 Euro Pacht an die Stadt. Außerdem wird die KBS in die Plätze investieren, kündigt KBS-Geschäftsführer Manfred Dörr, der auch die Saarbrücker gemeinnützige Siedlungsgesellschaft managt, an. Die Plätze seien nämlich „in einem erbärmlichen, teilweise saumäßigen Zustand“. Da müsse dringend etwas getan werden. Und zwar nicht auf Kosten der Steuerzahler, sondern dem Geld der Leute, die da parken. „Wer den Nutzen hat, soll auch dafür zahlen“, sagt Dörr.

Für die Parkgebühren sollen die Autofahrer auch mehr bekommen als bisher. Die KBS wolle gewährleisten, dass auf ihren Plätzen „sauber, sicher und bequem zu moderaten Preisen“ geparkt werden kann. Sicherer werden sollen die Parkplätze nicht nur durch mehr Licht, sondern auch durch eine Beschränkung der Zahl der parkenden Autos.

Der Platz in der Brauerstraße, auf dem vor allem Schüler ihre Autos abstellen, sei oft „überparkt“. „Wenn da mal ein Rettungswagen durch muss, wird es gefährlich“, erklärt Dörr. Eine Schranke soll deshalb dafür sorgen, dass nur noch die aus Sicherheitsgründen zulässige Zahl an Autos auf dem Platz abgestellt werden kann. Auf dem Platz in der Brauerstraße dürfen dann 225 Autos stehen, in der Schützenstraße 130 und in der Stromstraße 120.

Für die Instandsetzungsarbeiten in der Brauer- und in der Stromstraße werden beide Parkplätze ab diesem Wochenende komplett gesperrt. Abgesperrt wird von Samstag, 8. Januar, bis einschließlich Mittwoch, 12. Januar. Von Montag bis Mittwoch werden neue Kabelgräben für die Stromversorgung gezogen. Die Stromversorgung wird für Ein- und Ausfahrtsschranken, Kassenautomaten, Videoüberwachung und Beleuchtung benötigt.

Man sei wegen des wechselhaften Wetters etwas unter Zeitdruck, sagt Dörr. Deshalb müssen alle Autos bis morgen früh vom Platz. Die KBS weist darauf hin, „dass nicht entfernte Autos kostenpflichtig abgeschleppt werden“. „Die kurzfristige Ankündigung war nicht zu vermeiden, da die Arbeiten für die Kabelgräben wetterabhängig sind“, erklärt Dörr.

Ab Donnerstag, 13. Januar, können beide Parkplätze vorerst kostenfrei benutzt werden. Im Laufe des Monats wird es kurzfristig immer wieder zu tageweisen Sperrung kommen, weil noch „Restarbeiten“ zu erledigen sind. Die KBS werde sich bemühen, die Plätze dafür jeweils nur teilweise zu sperren. Anfang Februar sollen die beiden Parkplätze dann fertig saniert sein – ab dann wird die Parkgebühr kassiert. Sobald die Plätze in der Strom- und in der Brauerstraße fertig sind, werde die KBS sich den Platz an der Schützenstzraße vornehmen, kündigt Dörr an.

Dass eine städtische Firma Parkplätze bewirtschaftet, ist politisch gewollt und vom Stadtrat so beschlossen, betont Dörr. Man wolle das Geschäft nicht nur den privaten Unternehmen überlassen.

 
Auf einen Blick
Das kostet das Parken auf den Plätzen in der Schützen-, Brauer- und Stromstraße: Bis zu einer halben Stunde 50 Cent, eine weitere halbe Stunde ebenfalls 50 Cent. Danach kostet eine angefangene Stunde einen Euro. Der Tageshöchstpreis beträgt drei Euro. Abends und nachts kostet das Parken 50 Cent pro Stunde – dieser Tarif gilt zwischen 18 und sechs Uhr.
Monatstickets kosten 35 Euro (Brauerstraße), 40 (Schützenstraße) und 45 Euro (Stromstraße). ols

 
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