L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Priorität: Dringend

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Wer soll's bezahlen: Berliner Promenade bekommt mindestens zwei Kunstwerke

Es ist zwar noch nicht klar, wie sie finanziert werden, aber es gilt als sicher: Auf der neuen Berliner Promenade wird es mindestens zwei Kunstwerke geben. Die städtische Kunstkommission hat den Weg dazu geebnet.

Es ist zwar noch nicht klar, wie sie finanziert werden, aber es gilt als sicher: Auf der neuen Berliner Promenade wird es mindestens zwei Kunstwerke geben. Die städtische Kunstkommission hat den Weg dazu geebnet.

Saarbrücken. Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) hat eine Sorge weniger – die Sorge, dass die Berliner Promenade zum kunstfreien Raum wird. Diese Befürchtung hatte Monika Schrickel, die Landesvorsitzende des BBK Ende Juli in einem Brief an Kulturdezernent Erik Schrader geäußert.

Dass die Stadt mit Hilfe des Bundes, des Landes und der Europäischen Union rund 25 Millionen Euro in die Sanierung und den Umbau der Promenade investiert, aber bisher kein Geld für Kunstwerke vorgesehen war, hat den BBK veranlasst, Alarm zu schlagen. Bei Schrader rannte Schrickel offene Türen ein. Und nun auch bei der städtischen Kunstkommission.

Standorte schon klar - Finanzierung „noch offen“

Die hat sich, das hat Schrader gestern auf Anfrage mitgeteilt, für Kunstwerke auf der Promenade ausgesprochen. In Anwesenheit der für die Promenadensanierung zuständigen Baudezernentin Rena Wandel-Hoefer habe die Kommission beschlossen, zwei der Projekte, die der BBK in seinem Brief vorgeschlagen hat, voranzutreiben.

So sollen Skulpturen oder Installationen am künftigen Rabbi-Rülf-Platz am St. Johanner Kopf der Wilhelm-Heinrich-Brücke und am Zugang der Schiffergasse zur Promenade aufgestellt werden, sagt Schrader. Die Finanzierung sei „noch offen“.

100 000 Euro pro Jahr für Kunst im öffentlichen Raum

Für Kunst im öffentlichen Raum sind im städtischen Haushalt rund 100 000 Euro pro Jahr vorgesehen. Wie mit diesem Geld umgegangen wird und welche Priorität da nun gelten soll, werde der Kulturausschuss des Stadtrats am Donnerstag kommender Woche beraten, sagt Schrader – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Voraussichtlich am 2. November wird sich dann der Stadtrat selbst in öffentlicher Sitzung mit der Kunst auf der Promenade befassen.

Danach steht dem vom BBK geforderten „zweistufigen offenen Wettbewerb“ für Künstlerinnen und Künstler im Großraum Saar-Lor-Lux vermutlich nichts mehr entgegen. Eine Jury soll aus den Wettbewerbsbeiträgen, so hat es der BBK vorgeschlagen, etwa zehn auswählen. Diese Kunstschaffenden sollen dann gegen Honorar ihre Ideen konkreter ausarbeiten.

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