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Werbetrommel: Festival Perspectives will auch in Schulen und Uni etwas bewegen

Besucher kann es bei einem Festival wie Perspectives nicht genug geben. Deshalb sind Öffentlichkeitsarbeiterinnen des Festivals auch in Oberstufenklassen deutscher und französischer Gymnasien sowie in den Universitäten Saarbrücken und Metz unterwegs.

Besucher kann es bei einem Festival wie Perspectives nicht genug geben. Deshalb sind Öffentlichkeitsarbeiterinnen des Festivals auch in Oberstufenklassen deutscher und französischer Gymnasien sowie in den Universitäten Saarbrücken und Metz unterwegs.

Saarbrücken. Besucher kann es bei einem Festival wie Perspectives nicht genug geben. Jahr für Jahr lassen sich die zuständigen Öffentlichkeitsarbeiterinnen daher einiges einfallen, um potentiell Interessierte als Zuschauer beim deutsch-französischen Theaterspektakel zu gewinnen. In diesem Jahr waren Audrey Bonnefons und Lisa Wiedemann unter anderem in Oberstufenklassen deutscher und französischer Gymnasien sowie in den Universitäten Saarbrücken und Metz unterwegs.

Auch an diesem Dienstagmorgen sind die jungen Frauen wieder auf Werbetour. Heute führt ihr Weg auf den Campus der Saaruni, wo im Romanistischen Institut um 10.15 Uhr die Vorlesung „Die Hauptströmungen der französischen Literatur des 19. Jahrhunderts“ beginnt. Professorin Patricia Oster-Stierle ist bekennender Perspectives-Fan, leitet an der Uni selbst eine Theatergruppe namens „Le Pont“, und ist gerne bereit, zehn Minuten ihrer Vorlesungszeit für eine Kurzvorstellung des Festivalprogramms zur Verfügung zu stellen.

:: Festival Perspectives

Lisa Wiedemann und Audrey Bonnefons nutzen die Gelegenheit nicht nur, um Programmhefte zu verteilen, sondern stellen auch einige Produktionen kurz vor: Audrey Bonfons empfiehlt den Besuch des zeitgenössischen Zirkus „Autochtone“ auf dem Tbilisser Platz und die Tanzakrobatik-Soirée „Warm“, die man wahlweise in einer deutschen oder französischen Fassung erleben kann. Zu Lisa Wiedemanns Tipps gehören unter anderem die Auftritte afrikanischer Künstler, die in diesem Jahr erstmals bei Perspectives dabei sind. „More more more – Future“ ist eine der Performances, die Wiedemann besonders am Herzen liegen.

Die Aufmerksamkeit ist groß, viele im Saal haben bisher noch nie etwas von Perspectives gehört. „Ich kenne das Festival noch nicht“, sagt Jasmin Mayer (21), die in Homburg wohnt, zum Campus pendelt und nur gelegentlich in der Saarbrücker Innenstadt unterwegs ist. Auch Özlem Akkulak (24) kennt das Theaterfestival noch nicht, ist jedoch daran interessiert, es diesmal zu besuchen. Schließlich spielt sie selbst bei „Le Pont“ mit und will – auch wegen ihres Studienfachs – mit französischen Theater in Berührung kommen.

„Französische Kultur so vermitteln zu können, ist unser Standortvorteil in Saarbrücken“, sagt Patricia Oster-Stierle. Die Romanistik-Professorin nutzt die Chance, indem sie mit Studentengruppen regelmäßig ins Le Carreau nach Forbach fährt und gemeinsame Festivalbesuche bei Perspectives organisiert. „An der Uni Tübingen, wo ich früher war, würden man sich nach solchen Angeboten die Finger lecken.“ rae

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