L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Werden saarländische Mieter 2011 ausgenommen?

Berlin. Für Millionen Mieter in Deutschland wird das Wohnen im kommenden Jahr teurer. „In angespannten Märkten können die Kosten um bis zu zwölf Prozent steigen“, sagte der Präsident des Mieterbunds, Franz-Georg Rips. Preistreiber dürfte seiner Ansicht nach vor allem die Energie werden. Ärger droht auch aus Berlin: Der Verbandschef rief die Regierung auf, Pläne im Zusammenhang mit den Rechten von Mietern bei umfangreichen und kostspieligen Gebäudesanierungen zu begraben. Große Sorgen bereiten Rips aber die Ausgaben fürs Wohnen im kommenden Jahr: „Bei den Heizkosten ist kein Ende der Preisspirale in Sicht. Dem wird sich keiner entziehen können“, prophezeite er. „Wer es warm in seiner Wohnung haben will, muss immer tiefer in die Tasche greifen.“



Neumieter werden besonders kräftig zur Kasse gebeten

Besonders kräftig werden nach Ansicht des Mieterbundchefs im kommenden Jahr Neumieter zur Kasse gebeten. Nach Berechnungen seines Verbands liegen Neuvertragsmieten oft zehn bis 40 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Hier sei die Politik gefragt: „Es wäre sinnvoll, eine Begrenzung zu finden, so wie es der Berliner Senat mit seiner Bundesratsinitiative vorgeschlagen hat“, forderte Rips.

Energetische Gebäudesanierungen dürften in vielen Fällen ein Grund für höhere Jahresmieten sein, betonte der Vertreter der Mieterlobby. Das Gesetz erlaubt es Vermietern, elf Prozent der Kosten auf die Jahresmiete umzulegen. Bei Gesamtkosten von 20 000 Euro wäre das ein monatlicher Aufschlag von 183 Euro. „Das Geld hat die Mehrzahl der Mieter aber gar nicht“, warnte Rips. Er schlägt vor, die Kosten zwischen Mieter, Vermieter und Bund aufzuteilen. Der Verbandschef warnte Schwarz-Gelb auch davor, die Rechte der Mieter bei solchen Sanierungen anzutasten. Der Koalition riet er zudem, die geplanten Änderungen für die Unterkunfts- und Heizkosten von Hartz-IV-Empfängern zu überdenken. Diese müssten weiter in tatsächlicher Höhe übernommen werden.

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