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Wertstoffzentrum Homburg ab Anfang Mai?

Ein Wertstoff-Zentrum wie dieses entsteht auch am Zunderbaum in Homburg.

Ein Wertstoff-Zentrum wie dieses entsteht auch am Zunderbaum in Homburg.

Homburg. Die neuen Müllgebühren sind längst eingeführt, doch das Wertstoffzentrum in Homburg lässt noch auf sich warten. Inzwischen steht aber der Termin für die Eröffnung: Angepeilt werde der 2. Mai, bestätigte Homburgs Stadtpressesprecher Jürgen Kruthoff. Derzeit laufen Bieterverhandlungen, hieß es weiter. Zwei Firmen seien in der Auswahl, das Zentrum zu betreiben. In der Sondersitzung des Stadtrates am Donnerstag, 24. März, in der es um die Haushaltsbegleitbeschlüsse geht, soll beschlossen werden, wer den Betrieb übernehmen wird, so Kruthoff.



Zentren verknüpft mit dem neuen System

Entstehen soll das Wertstoffzentrum auf einem Gelände vor der Haupteinfahrt auf das ehemalige Bundeswehrdepot am Zunderbaum. In anderen Städten stehen diese Abgabestellen bereits, in Homburg hatte es Verzögerungen gegeben (wir berichteten). Ursprünglich wollte man auch hier Ende des Jahres fertig sein. Dabei sind die Zentren verknüpft mit dem neuen System, nach dem die Müllabfuhr seit Januar abgerechnet wird. Sie seien eine „optimale Ergänzung zu unserem neuen mengenabhängigen Abfall-Gebührensystem“, schreibt der Entsorgungsverband Saar (EVS) dazu in einer Broschüre.


Sie seien eine bequeme und, von wenigen Ausnahmen abgesehen, kostenfreie Entsorgungsalternative zur grauen Tonne, heißt es da weiter. Prinzipiell können Wertstoffzentren unanhängig vom Wohnort genutzt werden. Den Bürgern solle das Abfalltrennen so leicht wie möglich gemacht werden, indem sie hier Papier, Glas, Sperrmüll und vieles mehr loswerden können. Bezahlt wird für den Müll seit Januar nämlich abhängig von der Menge.

Bürger beklagen sich

In Homburg, Bexbach und Kirkel richtet sich die Gebühr danach, wie oft die Tonne geleert wird. Viele Bürger beklagen sich seitdem, dass sie schlicht tiefer in die Tasche greifen müssen. In der Tat muss schon ziemlich viel eingespart werden, um zumindest auf eine ähnliche Gebühr zu kommen wie bei der alten Regelung. Für das bequeme Abladen des Mülls sollen vor allem Rampen sorgen. So könne man Müll direkt aus dem Kofferraum in die Container werfen, ohne dafür weit laufen zu müssen, erläutert Kruthoff. Auch bei den Öffnungszeiten soll es kundenfreundlich zugehen. Die müssten zwar noch genau festgelegt werden, aber es werde wohl täglich geöffnet sein und auch samstags die Möglichkeit geben, seinen Müll loszuwerden. Zunächst erhalten bleiben sollen über den 2. Mai hinaus die Container und Plätze in den Stadtteilen, an denen Grünschnitt abgegeben werden kann, kündigte Kruthoff an. „Die Containerstandorte sowie die Abgabemöglichkeiten bei der Firma Jacobi und in Kirrberg an der Landstraße bleiben erst einmal“, sagte er. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass diese Regelung später noch einmal umgewandelt werde. Am Wertstoffzentrum selbst könnten zunächst nur kleinere Grünschnitt-Mengen abgeliefert werden, so Kruthoff weiter. Bislang werde der Grünschnitt zur Hölschberg-Deponie gebracht. Darüber gebe es Verträge mit dem Kreis. Er könne aber keine Zusage machen, dass dies dauerhaft so bleibe. Denkbar seien auch andere Varianten, etwa die Verwendung für Biogas- oder Vergärungsanlagen.
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