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Wie geht's mit der Saarlandhalle weiter?

Keine neue Arena im Saarland - statt dessen müsste jedoch die Saarlandhalle saniert werden.

Keine neue Arena im Saarland - statt dessen müsste jedoch die Saarlandhalle saniert werden.

Saarbrücken. Die Saarlandhalle steht vor einer ungewissen Zukunft. Zum einen haben CDU und SPD bei ihren Koalitionsverhandlungen die Idee begraben, eine Multifunktionshalle als Ersatz für die in die Jahre gekommene Saarlandhalle zu bauen. Zum anderen läuft auch der Vertrag mit dem bisherigen Geschäftsführer Wilfried Blickle Ende Mai aus. Wie geht es also weiter mit der Congress Centrum Saar (CCS)? Die CCS betreibt Saarland- und Congresshalle und gehört zu 80 Prozent dem Land und zu 20 Prozent der Landeshauptstadt Saarbrücken. Die Gesellschafter würden sich in diesen Fragen zurzeit „in einem Abstimmungsprozess“ befinden, erklärt Annemarie Limam, Assistentin der CCS-Geschäftsführung.

Konkrete Äußerungen darüber, wer künftig das Unternehmen leiten und wie es mit der Saarlandhalle weitergehen soll, könne sie deshalb momentan nicht machen. Auch für die Landesregierung und die Stadt seien das zurzeit (noch) keine Themen, versicherten ihre Sprecher. Blickle bemüht sich nach einem Bericht des „Schwarzwälder Boten“ um die Leitung der städtischen Event-Agentur in seiner Heimat Ludwigsburg – zur Verwunderung vieler Verwaltungsmitarbeiter und Stadtrats- Mitglieder. Denn vor acht Jahren habe Blickle, der bis dahin das Stadtmarketing und den Betrieb des Veranstaltungs- und Kongresszentrums „Forum“ geleitet hatte, Ludwigsburg nicht ganz freiwillig verlassen, berichtete die Zeitung.

Der neue OB hatte den Angaben zufolge diese städtischen Betriebe damals auf der Suche nach Einspar- Maßnahmen aufgelöst. Wenn sie schon keine neue Arena bekommen – welche Sanierungs- Maßnahmen wären für Veranstalter in der Saarlandhalle wünschenswert? Für Heike Betz von der Saarbrücker Agentur „Kultour“ müssten vor allem die technischen Voraussetzungen erneuert werden: „Die Decke ist das größte Defizit“, sagt die Geschäftsführerin. Zudem müssten die Zufahrt zum Backstage-Bereich vergrößert werden, damit das Be- und Entladen der Tour-Lastwagen einfacher werde. Durch zusätzliche Notausgänge könnte zudem die Kapazität an Stehplätzen erhöht werden, glaubt Betz. Und auch im Außen- sowie Eingang- und Foyer-Bereich gebe es einiges zu tun. Zudem benötige die Halle mehr Parkplätze und eine bessere Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. „Wir sind nun einmal keine A-Stadt, in der die Künstler unbedingt auftreten wollen – für die anderen Veranstaltung ist die Halle dagegen okay“, steht für Betz fest.
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