Saarland: B 269 - Ortslage Tholey; es kommt zu Verkehrsbehinderungen im Zuge eines Feuerwerheinsatzes. (12:06)

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Wie kinderfreundlich ist unser Saarland?



Saarbrücken. Die Städte und Gemeinden im Saarland verlieren fast durchgehend Einwohner. Viele wollen daher junge Familien anziehen. 20cent hat nachgefragt, was Familien erwarten können.

- Eppelborn/Spiesen-Elversberg: Hier werden Familien reich bedacht. 500 Euro Babygeld pro Kind schenken diese Gemeinden den Familien. Bedingungen: Die Eltern müssen mindestens ein Jahr nach der Geburt des Kindes noch in der Gemeinde wohnen. In Eppelborn muss der sorgeberechtigte Elternteil zudem sechs Monate vor der Geburt wohnen.

- St. Ingbert: Hier gibt es 200 Euro Prämie je Neugeborenes. Sprecher Wilfried Trapp: „Wir waren die ersten, die das vor zwei Jahren eingeführt haben.“

- Quierschied/Dillingen: 50 Euro lassen diese Kommunen den Familien pro Baby zukommen. Per Post schickt das Gemeinde-Marketing in Quierschied den Familien die Quierschieder Kohlekarte im Wert von 50 Euro zu. Mit dem Gutschein kann in Sport-, Mode-, und Malergeschäften eingekauft werden. Zwei Sozialarbeiterinnen bringen in Dillingen die Neugeborenen-Prämie vorbei. Die Eltern bekommen eine Keramikspardose mit 50 Euro.

- Illingen: Hier wird kein Geld verschenkt. Dafür baut die Stadt das Betreuungsangebot aus. In Hüttigweiler wird ein Modellkindergarten gebaut. Kosten: zwei Millionen Euro. Alle Altersstufen soll die Einrichtung unter einem Dach vereinen.

- Völklingen: Kein Geld für Neugeborene. Für Familien will Völklingen aber im Umkreis von sieben Kilometer Entfernung vom Wohnort jeweils einen Kindergartenplatz zur Verfügung stellen.

- Saarbrücken: Hier wird das Betreuungsangebot ausgebaut. Die Babyprämie gibt es nicht. Im Haushalt sind für Spielplätze und Kitas 30 Millionen Euro vorgesehen. szn/aw



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