L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

L125

Priorität: Dringend

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Wildpark Rappweiler: Das Wisent-Baby ist da

Von SZ-Mitarbeiter Rolf Ruppenthal

Weiskirchen.
Unverhofftes Baby-Glück bei den Weiskircher Wisenten: Als die Tierpfleger morgens zum großen Freigehege im Wildpark Rappweiler kamen, staunten sie nicht schlecht: Die kleine Wisentherde hatte unverhofft und unangekündigt über Nacht Zuwachs bekommen. Und das derzeit wohl einzige Wisent-Kalb im Saarland „stakelte“ da noch etwas unsicher auf seinen schmalen Beinchen umher. Umso energischer machte der Wisent-Bulle und die Wisent-Kuh dem staunenden Weiskircher Bürgermeister Werner Hero am Zaun klar, wer hier der Chef im Ring ist.

Mit furchterrerregendem Schnaufen und vehementen Scheinattacken warnten die beiden Alttiere die Besucher, dem Zaun und damit ihrem Jungen bloß nicht zu nahe zu kommen. Der Wisent oder der Europäische Bison ist eine europäischen Wildrindart. Wisente kamen laut der Internet-Enzyklopädie Wikipedia noch bis in das frühe Mittelalter in den Urwäldern von West-, Zentral- und Südosteuropa vor. Typische Herden umfassen zwölf bis 20 Tiere und bestehen aus Kühen und Jungtieren. Geschlechtsreife Bullen halten sich nur während der Brunftzeit bei den Herden auf. Der nächste Verwandte des Wisents ist der amerikanische Bison, mit dem er uneingeschränkt kreuzbar ist.

In den 1920er-Jahren war der Wisent vom Aussterben bedroht. Der letzte freilebende Wisent wurde 1927 im Kaukasus geschossen. Alle heute lebenden Wisente stammen von nur zwölf in Zoos und Tiergehegen gepflegten Wisenten ab.

Die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild erklärte den Wisent im Jahr 2008 zum Wildtier des Jahres.
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