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Winter: Salz-Vorräte im Saarland gesichert

 Saarbrücken. Das Streusalz wurde bundesweit knapp in der vergangenen Wintersaison, Lieferanten verlangten am Schluss bis zu 300 Euro pro Tonne. Eine Situation, wie Gerd Kloy vom Landesbetrieb für Straßenbau in Neunkirchen, sie bisher nicht erlebt hatte. Für gewöhnlich kostet eine Tonne Salz etwa 80 Euro. „Der Preis ist in den letzten Jahren nur geringfügig gestiegen“, erklärt Kloy. Derzeit laufen nicht nur beim Landesbetrieb die Vorbereitungen auf den bevorstehenden Winterdienst auf Hochtouren. Kommunen haben ihr Streugut bereits geordert, die Vorratsspeicher sind zum Teil noch gefüllt.

„Wir sind vorbereitet, der Winter kann kommen“

Die Stadt St. Wendel hat ihren Speicher nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit um 30 Prozent vergrößert. 300 Tonnen Streugut finden jetzt im Depot Platz, und, wie überall, kann schnell nachbestellt werden. „Eine Lieferung erfolgt innerhalb von drei Tagen“, erklärt Judith Pirrot von der Landeshauptstadt Saarbrücken. Etwa 3200 Tonnen Salz, 100 Tonnen Granulat und 140 000 Liter Sole hat die Landeshauptstadt bereits eingelagert. 500 Tonnen sind nach der Wintersaison 2009/2010 übrig geblieben, der Verbrauch lag bei 3500 Tonnen. Bereits vor zwei Jahren registrierte die Stadt einen erhöhten Verbrauch und zwar um 600 Tonnen auf 1694 Tonnen. Der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb reagierte darauf, erhöhte seinen Vorrat. „Wir sind vorbereitet, der Winter kann also kommen“, sagt Pirrot.

19 000 Tonnen Streugut liegen beim Landesbetrieb für Straßenbau auf Lager, 4000 Tonnen werden vorerst zusätzlich bestellt. 36 000 Tonnen streuten die Mitarbeiter in der letzten Wintersaison auf saarländische Autobahnen, Bundes- und Landstraßen.

40 000 Euro für Streugut in St. Wendel

Für die Kreisstadt Saarlouis sollen 500 Tonnen Streugut den Grundstock bilden, 230 Tonnen passten in die Silos, der Rest werde nach Bedarf abgerufen. 30 Tonnen hat St. Wendel noch auf Lager, und ähnlich wie Saarlouis, schätzt die Stadt ihren Verbrauch auf 500 Tonnen. Neben der Stadt selbst muss der Winterdienst in 15 zum Teil ländlichen Ortsteilen für sichere Straßen und Wege sorgen. Geschätzte Kosten: Etwa 40 000 Euro für Streugut, 150 000 Lohnkosten und 30 000 Euro Fahrzeugkosten.

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