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Wintersport in Neunkirchen? Stadt plant „Winterwelt“ in der City

Neunkirchen. Der Neunkircher Hüttenberg als Rodelbahn, der Stummplatz als Austragungsort für die erste „saarländische Schneeballschlacht-Meisterschaft“, Biathlon, Eisstockschießen und Skisprung-Simulator in der City, einschließlich Après-Ski und „Hüttenzauber“: Keine Winter-Utopie für Flachland-Tiroler, sondern konkrete Planung im Neunkircher Rathaus.
 
Groß-Event am ersten Februarwochenende

Neunkirchen will auf der „Event-Welle“ oben mitschwimmen und mit Einzigartigem auf sich aufmerksam machen. So wurde in Zusammenarbeit mit der professionellen Sportevent-Agentur „Niedermeier +“ die „Neunkircher Winterwelt“ kreiert, die am ersten Februarwochenende (3. bis 6. Februar) über die Bühne gehen soll und deren Konzept gestern im Rathaus vorgestellt wurde. Mit eingebunden ist Sport- Promi Sven Fischer, bis zu seinem Karriereende vor zwei Jahren Biathlet der Weltklasse. Er wolle gerne seinen Namen hergeben für ein solches Ereignis, das sportliche Anreize für die ganze Familie gebe, sagte der sympathische Olympiasieger und Weltmeister aus Schmalkalden im Thüringer Wald, für den das Saarland seit zehn Jahren kein weißer Fleck mehr ist. 

Innenstadt „im Winterkleid“

Oberbürgermeister Jürgen Fried wünscht sich für das viertägige Spektakel die gesamte Innenstadt „im Winterkleid“. Falls Frau Holle nicht spurt, stehen Schneekanonen bereit. Und sollte die globale Erwärmung sich richtig quer legen, denkt man auch daran, die weiße Pracht aus höheren Regionen zu importieren. „Schnee wird auf jeden Fall da sein“, versprechen die Initiatoren.

Der OB und das Organisationsteam vom Citybeirat setzen auf ein für den südwestdeutschen Raum einzigartiges Event, das Zuschauer aus der Großregion Saar-Lor-Lux und aus der Pfalz anzieht. „Bis zu 50 000 könnten es in den vier Tagen werden“, hofft Citymanagerin Carolin Eckle. Als „Vater der Idee“, Neunkirchen in ein Wintersport- Mekka zu verwandeln, machte Fried den Ex-Ringer Klaus Häusler aus, seines Zeichens Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises. Der gab den Ball zurück und lobte den OB für den „Mumm“, eine solche Großveranstaltung an der Blies zu wagen. Auf jeden Fall werde auch die Geschäftswelt vom erwarteten Andrang profitieren, sieht Verkehrsvereins-Vorsitzender Sascha Ahnert freundliche Perspektiven. Bei so viel Optimismus dürfte eigentlich nichts schief gehen. Der „neue Wind“ für Neunkirchen, den Rathauschef Fried propagiert hat, sollte Schnee- und Wintersportfans herbeiwehen. 

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