L 365, Vollsperrung zwischen Ortsausgang Sitzerath, Straße "Muswiese" und Nonnweiler-Bierfeld, Einmündung Maasberg (Zufahrt zur Fa. Diehl), aufgrund eines defekten Schwertransportes (01:43)

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Winterwetter im Saarland bringt Einschränkungen mit sich

Äußerste Vorsicht war gestern auf den Saarbrücker Straßen angebracht.

Äußerste Vorsicht war gestern auf den Saarbrücker Straßen angebracht.

Saarbrücken. Der starke Schneefall hat gestern dem Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetrieb (ZKE) zu schaffen gemacht: Er konnte viele Rest-, Bio- und Altpapiertonnen nicht wie vorgesehen entleeren. „Wir werden die Touren im Laufe der nächsten Woche nachfahren“, erklärt der ZKE Bereichsleiter Klaus Faßbender. Die Mülltonnen, die gestern nicht geleert wurden, können bis dahin am Straßenrand stehen bleiben. Insbesondere in die Nebenstraßen konnten die bis zu 26 Tonnen schweren Müllfahrzeuge oft nicht mehr sicher gelangen. Ebenso seien die Wege zu den Mülltonnen häufig nicht von Schnee und Eis befreit.

Nicht nur die großen, auch die kleinen Fahrzeuge leiden unter Winterwetter. Fahrräder können durch Streusalz schneller rosten. „Das Salz kann sogar die Schutzschicht von Aluminium schädigen“, sagt Werner Meier, technischer Leiter beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Saarland. Er empfiehlt, das Fahrrad vor dem Winter zu wachsen. Das schütze das Metall. Für Vielfahrer lohnen sich im Winter „Spike-Reifen“, in deren Profil Metallstifte eingearbeitet sind. Diese geben Halt auf glattem Untergrund.

Autos hingegen sind heutzutage gut gegen Rost geschützt. Im Winter macht Schmutz dem Wagen eher zu schaffen. Bei der Autowäsche ist eine Vorwäsche mit einem Druckstrahler wichtig, sagt Mario Wandernoth, technischer Berater beim ADAC Saarland: „Streusalz und andere Partikel reiben sonst wie Schmirgelpapier über den Lack.“ Ab minus zehn Grad rät Wandernoth von Waschstraßen ab. „Das Wasser ist dann für den kalten Lack zu heiß.“

Im Klinikum am Winterberg war der Wetterumschwung gestern ebenfalls zu spüren. „Es gab deutlich mehr glättebedingte Unfälle“, sagte Pressesprecherin Angela Schuberth- Ziehmer, konnte aber keine genauen Zahlen nennen. Dazu zählten Halswirbel-Verletzungen nach Auffahrunfällen, Prellungen und Knochenbrüche.

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