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Wissenschafts-
preis geht an die HTW

Saarbrücken. Eine Arbeitsgruppe der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) des Saarlandes wurde am Mittwochabend im Saarbrücker Schloss mit dem Wissenschaftspreis der SaarLB ausgezeichnet. Unter Leitung von Professor Günter Schultes und in Kooperation mit Dr. Ulf Werner vom Saarbrücker Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) entwickelten und testeten die Forscher vier Jahre lang ein neues Nano-Material namens nanoNi@C. Das besteht im Wesentlichen aus Kohlenstoff-umhüllten Nickel-Atomen und kann, in Drucksensoren eingesetzt, Gewichte, Kräfte und hydraulische Drücke zehn Mal genauer messen als bisherige Materialien. „Der Preis ist eine tolle Anerkennung und eine große Ehre für unsere Arbeit“, erklärte Schultes. Den Erfolg führt er aber auf den regen und intensiven Austausch aller Mitarbeiter zurück.

Der Professor, der seit 1998 an der HTW lehrt, ist der Impulsgeber für das Forschungsprojekt. Bereits nach seinem Physik-Studium an der Gesamthochschule Wupperthal und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen arbeitete er an der Entwicklung von Kraft- und Gewichtssensoren bei Philips in Hamburg. Werner deckte schließlich am Transelektronenmikroskop die Struktur des neuen Materials auf. Dabei profitierte er von seinen Erfahrungen auf dem Gebiet der Elektronenmikroskopie, die er nach seinem Physik-Studium am Institut für Festkörperphysik und Elektronenmikroskopie in Halle (Saale) sammelte. Der mit 25 000 Euro dotierte Preis wurde in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehen.

Die Landesbank Saar würdigt damit Forschungsarbeiten, die zur wirtschaftlichen Stärkung des saarländischen Standortes beitragen, wie Thomas Christian Buchbinder, Vorstands-Vorsitzender, erklärte. Der praktische Nutzen bisher prämierter Arbeiten sei enorm, findet er: „Etliche von Trägern gegründete Spin-Off-Unternehmen beweisen, wie sich über Forschung und Innovation auch neue Arbeitsplätze schaffen lassen.“ Pascal Becher  
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