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XXL-Ei: Henne sorgt in Rentrischer Hühnerstall für eine kleine Sensation

Bei ihren Nachbarinnen ist Gabi Jacobs nicht nur für ihren grünen Daumen bekannt, sondern auch für ihr „gutes Händchen“ bei Tieren. Ob verletzter Igel oder ein Vögelchen, das aufgepäppelt werden muss – wenn es eine schafft, dann sie. Mit Hingabe, Geduld und Liebe konnte so mancher tierische Pflegefall wieder in die Natur entlassen werden.

Die Rentrischerin hat neben Mann und Sohn auch noch andere „Lieblinge“, denen sie ihre Aufmerksamkeit widmet. Während sich die begeisterte Reiterin in ihrer Freizeit in einem Pferdestall nützlich macht, kommen auch Aliette, eine Labradorhündin, zwei Wellensittiche, drei Meerschweinchen, einige Fische und 14 Hühner nicht zu kurz und erhalten regelmäßige Streicheleinheiten ihres Frauchens.

Und während sich alle Tiere ihres Daseins freuen, zeigen die Hühner ihre „Verbundenheit“, indem sie ihre Halterin regelmäßig mit Eiern versorgen. Ungefähr zehn Stück pro Tag sind es, die Hühner mit so schönen Namen wie Dörte, Flocke, Flöckchen oder Griseldis legen. Dabei hat Schneewittchen jetzt den „Vogel abgeschossen“, denn sie legte mit 117 Gramm ein Riesenei.

Daneben nehmen sich das „Lege- Produkt“ des Zwergseidenhuhns oder ein handelsübliches XL-Ei, mit immerhin mehr als 70 Gramm, wie Winzlinge aus. Immer mal wieder legt Schneewittchen als „Tochter“ einer Maranmutter, eine Braunlegerin, und Manfred, ein Bielefelder Kennhahn, größere Eier, doch so etwas hatte es im heimischen Hühnerstall noch nicht gegeben. Wie alle anderen Hühnerkolleginnen bekommt sie jeden Tag zwei Stunden Auslauf auf der saftig grünen Wiese, die bei längerer Hühnerbenutzung schon lange keine mehr wäre. Hier finden sie den leckeren Löwenzahn und hin und wieder mal einen Wurm. Ansonsten gibt es eine Körnermischung aus Mais, Gerste und Hafer zu futtern, manchmal auch eingeweichtes Hundetrockenfutter, geriebene Möhren und im Winter eingeweichtes Brot.

Gabi Jacobs kann jedes Ei dem entsprechenden Legehuhn zuordnen, was anhand der Eiergröße, -farbe oder -form gelingt. Selbst innerhalb einer Hühnerrasse funktioniert das, anhand von mehr oder weniger Sprenkeln auf der Kalkschale. Und wie schmecken sie, die Eier „made in Rentrisch“? Da lässt die Hühnerhalterin keinen Zweifel aufkommen, denn schon am Geruch der Schale erkenne sie die bessere Qualität der Eier, vom Geschmack ganz zu schweigen.

Das scheint auch der Fuchs aus dem nahen Wald zu wissen, der ab und zu vor dem, auch nach oben gegen Greifvögel geschützten Gehege, sitzt. Doch seine Chancen stehen bei den Hühnern richtig schlecht. So muss er sich woanders seine „Chicken Wings“ suchen.

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