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Zauberkünstler Jakob Mathias berichtet von seiner Tour durch Japan

Jakob Mathias (Mitte) posiert stolz mit seinen Assistentinnen vor dem Plakat der Zaubershow im japanischen Osaka. Fotos: Max Jakob

Jakob Mathias (Mitte) posiert stolz mit seinen Assistentinnen vor dem Plakat der Zaubershow im japanischen Osaka. Fotos: Max Jakob

Die Premiere Deiner Show in Japan ist gelaufen: Wie wars? Wie hat das Publikum reagiert?

 

Jakob Mathias: Unsere Show ist super gelaufen und hat bei den Japanern Eindruck gemacht. Die Leute hier reagieren jedoch nicht wie ein europäisches Publikum. Manchmal kommt zum Beispiel ein „Ohhh“ statt eines Applauses.

 

Unser Finale sieht so aus, dass wir als Künstler durch das Publikum laufen, weil die Leute mit uns abklatschen wollen. Das ist hier normal, in Deutschland wäre das eher seltsam, wenn man von der Bühne runtergeht, um mit möglichst vielen Zuschauern abzuklatschen.

 

Wie sieht Dein Tagesablauf in Japan aus?

 

Mathias: Wir stehen um 11 Uhr auf, frühstücken, arbeiten für die Uni, lesen Zauberbücher. Manchmal spazieren wir auch durch Osaka und schauen uns Sehenswürdigkeiten an. Gegen 16 Uhr geht es dann ins Theater , dort bekommen wir vom Manager als erstes einen Videomitschnitt der Show vom Vortag. Diesen schauen wir uns an, beraten darüber, was man an diesem Abend besser macht. Dann üben wir die verbesserten Stellen.

 

Weiter geht's: schminken, warmmachen, da wir auch etwas Akrobatik in der Show haben. Dann ist unser Auftritt. Hinterher bleiben wir meistens noch bis spät nachts im Theater und trainieren neue Shows für die Zukunft.

 

Wie geht es nach Osaka weiter?

 

Mathias: Am 6. Juni reisen wir von Osaka nach Tokyo mit allen Requisiten und allen Künstlern. Dort spielen wir dann nochmal sechs Shows im Panasonic Globe Theater . Am 13. Juni kommen wir dann wieder heim.

 

Mal abgesehen vom Zaubern, was machst Du so fernab der Heimat?

 

Mathias: Naja, wenn man mit so vielen Künstlern auf einem Fleck ist, dann ist immer was los. Gerade haben wir eine Zirkusshow angeschaut, weil dort der Cousin einer unserer Akrobaten auftritt.

 

Irgendwie ist es ähnlich wie im Saarland unter den Künstlern. Jeder kennt jemanden, der jemanden kennt, und dessen Show schaut man sich dann an einem freien Tag mal an.

 

Ansonsten versuchen wir, möglichst viel von Japan mitzubekommen, und natürlich gleichzeitig auch mit unserer normalen Arbeit hinterher zu kommen: E-Mails schreiben, Zaubershows vorbereiten, Englisch lernen...
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