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Zeckengefahr im Saarland: Ein Biss mit schweren Folgen

Haustiere, die durch Büsche und Wiesen streifen, können ebenfalls nach Zeckenstichen erkranken. Der saarländische Tierschutzbeauftragte Hans-Friedrich Willimzik rät Haltern daher zur Wachsamkeit: „Das Wichtigste ist, die Tiere nach jedem Spaziergang in Wald und Feld entsprechend zu kontrollieren und Zecken zu entfernen.“ Wenn sich Halter unsicher seien, sei es besser, den Tierarzt aufzusuchen. „Im Internet finden sich oft abstruse Überlegungen, was zu tun ist.“ Infizierte Tiere ließen sich unter Umständen nur schlecht behandeln.

Doch anders als beim Menschen könnten Tiere gegen Borreliose geimpft werden. Willimzik, der selbst Tierarzt ist, rät zu der Impfung, denn: „Im Saarland gibt es eine relativ hohe Durchseuchung der Zecken mit Borreliose .“ Die Zecken seien aufgrund des milden Winters früh aktiv geworden, erste Erkrankungen habe es in Deutschland in einigen Regionen bereits im Januar gegeben, teilte das Saar-Gesundheitsministerium auf Anfrage mit. Eine höhere Gefährdung sei aufgrund der bisher gemeldeten Zahlen an Borreliose nicht ersichtlich.

Eine Prognose, wo mit Zecken zu rechnen ist gibt es unter www.zeckenwetter.de
 
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