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Zehn Magier treten beim Straßenzauberer-Wettbewerb in St. Wendel an

Staunen, verblüfft zurückbleiben und lebendige Diskussionen darüber führen, ob das nun mit rechten Dingen zugegangen ist. Das macht für viele Zuschauer den Reiz der Zauberei aus. Für einige Momente scheint das Unmögliche möglich. Und so schallen von heute bis Sonntag dann auch wieder staunende „Ohhhs“ und begeisterte „Ahhhs“ durch die St. Wendeler Fußgängerzone. Dann sind die besten Straßenmagier aus Europa und Übersee in der City unterwegs. Zum 14. Mal treten sie zum „Internationalen Wettbewerb der Straßenzauberer“ an. Ihr Ziel ist es, nicht nur das Publikum, sondern auch eine Jury zu verblüffen.

Knapp 100 Bewerbungen für das Festival gingen beim Veranstalter, der Kreisstadt St. Wendel, ein. Eingeladen wurden alte Bekannte wie der schnauzbärtige Schotte Ted McKoy, Albi aus Liechtenstein oder Meister Eckart aus Ulm. Aber auch neue Zauberer werden ihr Können präsentieren.

Morris (Deutschland), Die Buschs (Deutschland), Leonardo & Co. (Spanien), Mago Flip (Italien) und die Sideshow Charlatans (Deutschland) sowie Lokalmatador Jakob Mathias aus St. Wendel. Eine der weitesten Anreise hatte mit einen Kollegen aus Australien übrigens Crazy Mr. J verdient. Der ist nämlich verrückt genug, um aus Südkorea hierher zu kommen. Somit ist erstmals ein Magier aus Asien am Start. Er investiert 1500 Euro für den Wochenendtrip nach St. Wendel. Vom Veranstalter gibt es für jeden Zauberer lediglich eine Aufwandsentschädigung von rund 500 Euro für Fahrt- und Hotelkosten. Das reicht weder bei Crazy Mr. J noch bei anderen, um die Kosten komplett zu decken. Bleibt ihnen zu wünschen, dass die Besucher in Spendierlaune sind. Und so manche Münze oder Schein in die Hüte der Akteure werfen. Zwischen den magischen Auftritten sorgt auch El Diabolero für Action. Er wirbelt mit dem Diabolo durch die Luft.

Mit der Vorstellung der Magier heute Nachmittag um 14 Uhr auf dem Schlossplatz beginnt das Festival. Der Wettbewerb wird heute von 15 bis 23 Uhr und am Samstag ab 10 Uhr auf drei Aktionsplätzen in der Altstadt (Schlossplatz, Fruchtmarkt und Balduinstraße) ausgetragen. Eine sechsköpfige Jury bewertet die Zaubershows nach Kriterien wie Originalität der Vorführung, Zaubergehalt, Technik und Reaktionen des Publikums. Die drei Sieger des Wettbewerbs werden mit Preisgeld von je 1000 Euro, 800 Euro und 600 Euro ausgezeichnet. Ein Höhepunkt ist am Samstag um 20 Uhr die Open-Air-Zaubergala auf dem Schlossplatz, bei der auch die Sieger geehrt werden. Herr Niels wird die Gala moderieren. Er bietet eine Mischung aus Show, Clownerie und perfekter Körperbeherrschung, mit der er die Gesetze der Schwerkraft außer Kraft zu setzen scheint.

Außerdem treten Rodolfo und Terisa Reyes aus Spanien auf. Für Rodolfo, den amtierenden Weltmeister im einarmigen Springen, steht die Welt fast immer Kopf. Der „Meister der Kopfbalance“ ist mit seiner außergewöhnlichen Show Stammgast in den Variétés Europas. Terisa zeigt in der inneren Sphäre einer transparenten Kugel eine Performance aus Tanz und Licht.

An Tag drei des Festivals steht das Familien-Zauberfest auf dem Programm. Von 12 bis 19 Uhr dreht sich alles um den Zauberspaß. „Das Festival lockt tausende Besucher in unsere Stadt, viele übernachten hier, um keine Stunde des Festivals zu verpassen. Wir wollen den jungen Familien ein spannendes Wochenende bieten und dies bei freiem Eintritt. Wir richten auch einen kostenlosen Campingplatz ein“, verspricht Bürgermeister Klaus Bouillon.

AUF EINEN BLICK

Die Teilnehmer: Albi (Liechtenstein), Braidon Morris (Deutschland), Brando & Silvana (Argentinien) , Crazy Mr. J (Korea), Die Buschs ( Deutschland), El Diabolero (Österreich), Funnykito (Brasilien), Jakob Mathias (Deutschland), Leonardo & Co. (Spanien), Mago Flip (Italien), Meister Eckart (Deutschland), Nick Nickolas (Australien), Robert Ganahl (Österreich), Sideshow Charlatans (Deutschland), Ted Mc Koy (Schottland), Todd Various

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