A620 Saarbrücken Richtung Saarlouis Zwischen AS Saarlouis-Lisdorf und Tankstelle mit Kiosk Saarlouis Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (11:37)

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Zehn Stunden Live-Musik mit zehn Bands auf zwei Bühnen

 Wehe dem, der ihn missachtet. Das mag er nämlich gar nicht, der mit 500 LED-Lichtern geschmückte Baum. Dann werden die Besucher des Rockem-Festivals am Samstag, 23. August im Neunkircher Hüttenpark nämlich zu spüren bekommen, was ein vernachlässigter Baum so fühlt. Der ist dann nämlich eingeschnappt und lässt die Lichter ausgehen, zumindest seine eigenen.

Der Baum wird, wie Festival-Organisator Michael Wessely der Saarbrücker Zeitung verriet, in diesem Jahr das zusätzliche Schmankerl der Veranstaltung sein. Um ein solches bemüht sich Wessely ja Jahr für Jahr. So hatte die Kunstausstellung schon fast Tradition. Nun gibt es eben eine Kunst der etwas anderen Art. Der Magic Tree kommt von Wissenschaftlern des Cluster of Excellence der Saarbrücker Informatik. Er wird mit Lichttechnik und Senorik ausgerüstet. „So kann der Baum Menschen in seiner Umgebung wahrnehmen, auf sie reagieren und mit ihnen interagieren“, erklärt Wessely. Bemerkt der Baum die Anwesenheit von Menschen oder gar deren Berührung, dann strahlt er heller. Fühlt er sich vernachlässigt, dann gehen die Lichter immer mehr aus. Erst wenn wieder jemand vorbeikommt, jemand sich mit ihm beschäftigt, fängt der Baum erneut an zu leuchten. Der Hintergrund des Projekts, so Wessely, kommt aus dem Ubiquitous Computing, bei dem es darum geht, Computer in alltägliche Gegenstände zu integrieren und Interaktion über unsichtbare Sensoren mit diesen Computern herzustellen – „auf sehr natürliche und intuitive Weise“.

Aber auch wenn er noch so schön leuchten soll – der Baum bleibt natürlich nur eben ein kleines zusätzliches Schmankerl am Rande. Denn auch beim Open Air in diesem Jahr steht die Musik im Vordergrund. Von zwei wieder auf einen Tag, dazu wieder zurück zu den Ursprüngen nach einem Intermezzo 2013 in der Gegenortschacht-Anlage, sollen in diesem Jahr viele Besucher kommen, damit das Festival auch im nächsten Jahr eine Chance hat (wir berichteten). 1700 waren es an den Gutwettertagen im vorigen Jahr. Gute Parkmöglichkeiten gegenüber des Festivalgeländes, Parklandschaft und Nähe zu Bahnhof und Innenstadt sollen dieses Jahr gerne noch mehr locken. Schließlich gibt es auf zwei Bühnen zehn Stunden Live-Musik mit zehn Bands. Karten gibt es online oder an der Tageskasse. Einlass 13 Uhr, Beginn 13.50 Uhr.


rockemfestival.de

Line-up:
  Skindred, Russkaja und Herzlos sind für die rockigen Sounds zuständig. Sommerfeeling bringt McFitti. Die 257ers, Lance Butters, Reimebude, 3PlusssSorgenkind, Persteasy und La Confianza wollen die Meute zum Hüpfen bringen. Die Karten kosten 23 Euro. Parkmöglichkeiten sind direkt gegenüber dem Gelände. ji  
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