L151 Wadern Richtung Weiskirchen Zwischen Weiskirchen und Landesgrenze Gefahr durch umgestürzte Bäume, Vollsperrung bis 24.01.2018 08:00 Uhr, die Situation dauert voraussichtlich noch mindestens 4 Stunden an (20.01.2018, 23:28)

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Zoff am Saarbrücker Flughafen: Zu wenig Ziele

Urlauber finden in diesem Winter kaum Ziele, die sie ab dem Flughafen Saarbrücken erreichen können.

Urlauber finden in diesem Winter kaum Ziele, die sie ab dem Flughafen Saarbrücken erreichen können.

Auswirkungen der Insolvenz von Hamburg International

Für diesen Winter werde es keine Lösung mehr geben, heißt es bei den betroffenen Reisebüros. „Langfristig muss da aber etwas passieren“, verlangen sie Abhilfe. Derzeit bieten Reiseveranstalter ab Saarbrücken nur Antalya, Mallorca und Malaga an. Andere Regionalflughäfen wie Friedrichshafen hätten ihre Hausaufgaben gemacht, lautet ein Vorwurf an die Geschäftsführung. In Friedrichshafen war es gelungen, die durch die HHI-Insolvenz ausgefallenen Flüge doch noch im Programm zu behalten. Vor allem die Condor sprang als Ersatz-Airline ein. Schwan verspricht nun auf Nachfrage unserer Zeitung Verbesserungen ab Saarbrücken mit Start des Sommerflugplans. Details können er aber noch nicht nennen.

Ferienflug-Angebote ab Saarbrücken seit langem rückläufig

„Die Saarländer wollen von Saarbrücken aus in den Urlaub fliegen und nicht ab Frankfurt, Köln oder Düsseldorf“, hat Jochen Glod vom Illinger Holiday Land Reisebüro Querbach festgestellt. Er stimmt in die Klage seiner Kollegen am Flughafen ein und macht Unzufriedenheit in der gesamten hiesigen Branche aus. Zumal der Fall HHI nicht das erste Ärgernis ist. Die Reisebüros stellen fest, dass die Ferienflug-Angebote ab Saarbrücken seit langem rückläufig seien. Vor fünf Jahren flogen rund 350 000 Reisende ab Saarbrücken in die Ferien, im vergangenen Jahr waren es noch gut 134 000. Eine Hauptursache war der Weggang der Tui, die ihr Angebot nach Zweibrücken verlagerte, und auch Thomas Cook nahm zunehmend den pfälzischen Konkurrenzflughafen ins Programm auf.

Flughafen-Geschäftsführer Schwan verteidigt seine Strategie, die Linien-Strecken und das Angebot für Geschäftsreisen in den Mittelpunkt stellt. 2005 flogen etwa 136 000 Reisende auf den Linien-Strecken, im vergangenen Jahr waren es rund 336 000: „Wir sind kein Ferienflieger-Flughafen“, sagt er. Trotzdem bemühe sich die Flughafenführung um ein verbessertes Angebot. Doch seien die Möglichkeiten begrenzt. Denn letztlich entschieden die Reiseveranstalter, mit welchen Fluggesellschaften sie ab welchem Flughafen ihre Urlaubsreisen abwickeln.

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