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Zu Ostern halten die meisten Saarbrücker an ihren kleinen Familien-Traditionen fest

Irmgard Mohr

Irmgard Mohr

Ostern , das Fest der Auferstehung von Jesus Christus , steht vor der Tür. Typische Bräuche, wie zum Beispiel das Färben der Ostereier , gehören dazu. Neben der Suche nach Eiern haben sich kleine Aufmerksamkeiten unter den Menschen eingebürgert. Wir haben die Saarbrücker gefragt, was sie an Ostern verschenken, wie viel sie ausgeben und wie sie die Feiertage verbringen.

„Da meine Kinder schon erwachsen sind und wir keine Enkel haben, suchen wir keine Eier mehr“, erzählt uns Irmgard Mohr, die die Ostertage zu Hause verbringt. Die 81-Jährige verschenkt aber dennoch eine Kleinigkeit an ihre Liebsten: „Jeder bekommt einen großen Osterhasen. Dafür gebe ich zwischen zehn und fünfzehn Euro aus“, so die Schmelzerin, die ihre letzten Einkäufe in Saarbrücken erledigt hat.

Ostern ist für Isabell Jacobs ein traditionelles Familienfest: „Wir feiern jedes Jahr mit Oma und Opa. Auch wenn meine Tochter mittlerweile elf Jahre alt ist, wird dieses Jahr auch wieder im Garten gesucht.“ Die Kauffrau verschenkt gerne Gutscheine. „Wenn wir in die Stadt fahren, darf sich meine Tochter etwas Kleines für Ostern kaufen. In dem Alter ist es nämlich einfacher, das Kind selbst aussuchen zu lassen“, sagt die 38-Jährige aus Saarbrücken . Die Ausgaben für ein Ostergeschenk variieren bei ihr von 15 bis 30 Euro.

Grafikerin Ivana Ponte Wieland verschenkt nichts zu Ostern : „Wir feiern Ostern nicht. Und ich schenke auch nichts.“ Dennoch geht die Saarbrückerin mit ihrer Familie jedes Jahr der Tradition nach, die Ostereier zu färben. „Das ist eine Art Familienbeschäftigung, die uns viel Spaß macht“, meint die 43-Jährige. „ Ostern feiere ich nicht nach den neumodernen Traditionen . Ich verschenke demnach auch nichts, denn Ostern ist für mich ein religiöser Feiertag und kein wirtschaftlicher“, erzählt Sascha Richter. Für den 22-Jährigen aus Saarbrücken besteht das Osterfest aus einem Festessen bei seinen Großeltern zusammen mit der ganzen Familie. „Das gemütliche Beisammensein reicht vollkommen aus. Da muss man kein Geld für irgendwelche Geschenke ausgeben“, erklärt der Kaufmann für Verkehrsservice.

Die gebürtige Saarbrückerin Susanne Schmitt wohnt in München und besucht ihre Eltern an Ostern : „Da mein Geburtstag unmittelbar davor ist, passt das ziemlich gut.“ Die 35-jährige Ethnologin schenkt zu Ostern immer Ostereier und Blumen. „Über die Osterausgaben mache ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken, da es ja nicht viel kostet“, sagt Susanne Schmitt.

Ihre Mutter Helga Waack-Schmitt schenkte ihrer Tochter früher zu Ostern immer Kleidung: „Da ihr Geburtstag und Ostern nah beieinander liegen, kommt es auch mal vor, dass man für beide Tage etwas zusammen schenkt. Ein Limit setze ich mir dabei aber nicht.“ Wegen ihrer Hunde werden im Garten nur Eier versteckt. „Wir gehen an Ostern auch gerne spazieren, suchen neue Frühlingsblumen und färben die Ostereier “, berichtet die 67-jährige Saarbrückerin. Die ehemalige Schulleiterin geht auch jedes Jahr vor Ostern in die Kirche, um sich die Osterzweige weihen zu lassen.
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