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Zu Silvester im Köllertal 7 schwere Fälle von Gewalt

Von SZ-Mitarbeiter Walter Faas

Köllertal. Alkohol und zu viele Feiertage in Folge: Die Polizeiinspektion (PI) Köllertal registrierte in der Silvesternacht insgesamt sieben Fälle von Schlägerei, Körperverletzung und körperlicher Gewalt.

Das neue Jahr war knapp zwei Stunden alt, als ein 60- Jähriger aus Niedersalbach die Beamten anrief und sinngemäß sagte: „Meine Frau randaliert!“ Vor Ort konkretisierte der Mann, seine Frau habe ihn zunächst mit Fäusten, dann mit einem Stöckelschuh auf den Kopf geschlagen. Außerdem soll die Wütende das Glas der Wohnzimmertür zertrümmert haben. Nach Angaben der Frau hat ihr Mann den Streit begonnen und mit Fäusten auf sie eingeschlagen.
Bilanz: Er blutete am Kopf aus zwei Wunden, die erheblich alkoholisierte Ehefrau wurde mit Beulen an Kopf, Kinn und Hand in ein Krankenhaus eingeliefert. Gegen das Ehepaar wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Wenig friedvoll ging auch in einer Köllerbacher Wohnung der Jahreswechsel vonstatten. Dort gerieten sich zwei Lebenspartner, beide jenseits der 40, beide nach dem Genuss von Alkohol, zunächst verbal in die Haare, um schließlich ihre Wut an Gegenständen auszulassen.
Im Verlauf des Streites zertrat die Frau die Glasscheibe der Haustür. Dabei verletzte sie sich selbst und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.  Ihr Partner beschädigte, wie als Reaktion auf die zerdepperte Haustür, die Frontscheibe ihres Wagens.

Noch einmal war „starke alkoholische Beeinflussung“ im Spiel, als in Walpershofen zwei Mittdreißiger, Mann und Frau und Lebenspartner, in Rage gerieten und es zur Körperverletzung kam. Die Angaben des Paares über den Tathergang wichen voneinander ab; jedenfalls mussten die Polizeibeamten dem Mann ein Kontaktverbot aussprechen.

Nachermitteln müssen die Beamten noch wegen einer tätlichen Auseinandersetzung, die sich um vier Uhr morgens in einer Gaststätte in Heusweiler abgespielt hat. In diese Prügelei waren vier junge Menschen um die 20 Jahre alt aus dem Köllertal verwickelt.

Unschön zu Ende ging, so der Polizeibericht weiter, eine Silvesterparty mit etwa zehn jungen Gästen in Köllerbach. Zwei junge Männer aus dieser Runde, die sich gegen fünf Uhr morgens mit frischen Zigaretten am Automaten eindecken wollten, seien von mehreren männlichen Personen zunächst auf ein Getränk eingeladen worden und dann mit Fäusten, Füßen und einem Baseballschläger verletzt worden.

Einer der Geschädigten habe die Flucht ergriffen, die Freunde alarmiert und mit diesen den zweiten Geprügelten aus seiner misslichen Lage befreit. Es sei auch gelungen, einem der Täter den Baseballschläger zu entwinden. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an. Sie lieferten zwei Verletzte in ein Krankenhaus ein, das diese jedoch nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnten.

Heftig ging es am Neujahrsmorgen auch in Riegelsberg zu.  Dort wartete eine 40-jährige Frau mit ihren drei Kindern vor der Haustüre auf die Beamten. Ihr etwas jüngerer Lebenspartner hielt sich in der Wohnung auf, in der er zuvor, so die Angaben der Frau, nach einem verbalen Streit erheblich randaliert und sie mit ihren Kindern körperlich attackiert und bedroht habe. Auch gegenüber den Polizeibeamten verhielt sich der Mann äußerst aggressiv.

Im Bericht steht: „Er beleidigte die Beamten auf das Übelste und drohte sie umzubringen. Zur Verhinderung weiterer Straftaten musste er festgenommen werden. Bei der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand, schlug und trat, wobei ein Polizist am Bein verletzt wurde.“


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