B423 Stadtgebiet Blieskastel, Zweibrücker Straße bis Saar-Pfalz-Straße Zwischen Blieskastel und Aßweiler Vollsperrung, Baustelle bis 28.10.2017 06:00 Uhr Zwischen Ortsausgang Blieskastel und Ortseingang Biesingen (09.10.2017, 06:27)

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Zu gefährlich: Ampelschaltung wieder geändert

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Homburg. Der Landesbetrieb für Straßenbau hat die mit Presseund Verkehrsinformation angekündigte Neuregelung der Lichtsignalanlagentechnik in der Zweibrücker Straße im Kreuzungsbereich zur Ringstraße in Homburg zurückgenommen. Die Rücknahme erfolgte in Abstimmung mit der örtlichen Polizei und der Verkehrsbehörde des Landkreises, heißt es in einer Pressemitteilung des Landesbetriebes.

Anlass für die Entscheidung sei das wiederholte Fehlverhalten einzelner Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Radfahrern, gewesen, die den westlich der B 423 gelegenen Radweg aus der Innenstadt kommend entgegen der vorgegebenen Radverkehrsführung genutzt und hierdurch im Kreuzungsbereich wiederholt kritische Verkehrssituationen ausgelöst hätten. Im Interesse aller Verkehrsteilnehmer werde die Ampelschaltung im Kreuzungsbereich daher bis zur technischen Aufrüstung der gesamten Anlage in den alten Zustand zurückversetzt. Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) hatte Lichtsignalanlage und Steuerungstechnik am Knotenpunkt B 423 Zweibrücker Straße/L 213 Ringstraße modernisiert.

Die bisherigen konventionellen Signalgeber wurden durch moderne und stromsparende LED-Signalgeber mit hoher Ausfallsicherheit ersetzt. Parallel zum Austausch der Anlagentechnik hatte der LfS in Abstimmung mit der Verkehrsbehörde des Saarpfalz-Kreises die Verkehrsführung angepasst. Mit täglich durchschnittlich 21 500 Fahrzeugen ist die Zweibrücker Straße hoch belastet. Die bisherige Fußgängerführung hatte gleichzeitige Grünphasen für alle vier Überwege ausgelöst, auch wenn nur eine Furt tatsächlich genutzt wurde. Dies führte in der Vergangenheit insbesondere in den Hauptverkehrszeiten zu vermeidbarer Staubildung auf der B 423. Die Grünphasen für Fußgänger wurden am 12. August in den Takt des Fahrzeugverkehrs eingebunden. Abbiegende Fahrzeuge hatten kurzfristig querenden Fußgängern Vorrang einzuräumen. Vorteil dieser Steuerung sei eine Verkürzung der Wartezeiten für alle Verkehrsteilnehmer, hieß es vor zwei Wochen von Seiten des Landesbetriebes (wir berichteten).

Doch die Realität war eine anderes. Es gab etliche brenzlige Situationen, worauf uns auch Leser unserer Zeitung vermehrt aufmerksam gemacht haben. Die Verkehrssituation nach Änderung der Ampelschaltung war zu gefährlich. Deshalb nun die Rücknahme. red/pn

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