L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

L125

Priorität: Dringend

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Zu guter Letzt: Die fünf größten TV-Skandale der letzten Jahrzehnte

Der Buntstift-Trick

Was für ein Schock am Samstagabend: Im Jahr 1988 schleicht sich „Titanic“-Redakteur Bernd Fritz unter dem Pseudonym Thomas Rautenberg in Thomas Gottschalks Sendung „Wetten, dass..?“ ein und behauptet, er könne die Farbe von Buntstiften einzig am Geschmack zu erkennen. Kann er natürlich nicht: Er schielt unter der Augenbinde hindurch. Thomas Gottschalk trägt diese Blamage mit Fassung.
 
 

Völlers Wutrede

Nach dem 0:0 im EM-Qualifikationsspiel 2003 gegen Island geriet Rudi Völler, damals Teamchef der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, völlig außer sich. Im Interview mit ARD-Reporter Waldemar Hartmann griff er auch den Experten des Senders, Ex-Nationalspieler Günter Netzer, an. Er beschimpfte Moderator Waldemar Hartmann und überhaupt alle, die immer nur meckern. Im Fernsehen, live, in Farbe und vor Millionenpublikum. Zitat: „Immer diese Geschichte mit dem Tiefpunkt und noch ’nem Tiefpunkt, dann gibt’s noch mal ’nen niedrigeren Tiefpunkt. Ich kann diesen Scheißdreck nicht mehr hören." 
 
 

Reich-Ranicki

Der Literaturkritiker Marcel ReichRanicki (1920-2013) war immer wieder für starke Worte und sehr eigene Ansichten bekannt. Seine Bekanntheit explodierte 2008, als er für seine Sendung „Das Literarische Quartett" der Deutsche Fernsehpreis verliehen bekommen sollte. Wortreich lehnte er auf der Bühne vor laufender Kamera den Preis ab. Sendungen, die während der Gala gezeigt wurden, nannte er „Blödsinn“ und schloss konsequent: „Ich lehne den Preis ab!“ 
   


Kinski wütet

Klaus Kinski war immer für exzentrische Auftritte gut. Einige davon waren im Fernsehen zu sehen und werden bis heute tausendfach geklickt. Bei Filmaufnahmen zu „Fitzcarraldo“ im Amazonas Anfang der 1980er beschimpfte Kinski den Produktionsleiter Walter Saxer: „Diesmal schlag ich Dir in die Fresse, Du!“ Kinski griff mehrfach sehr tief in die verbale Fäkalienkiste. Das Team? Sah wie gelähmt der Hasstirade zu. Am Ende sollen die am Set anwesenden Indianer dem Regisseur angeboten haben, Kinski zu ermorden.
   


Trapattoni hat fertig

Vorher war der Italiener Giovanni Trapattoni nur der Trainer des FC Bayern München. Nach dem 10. März 1998 wurde er zur Kultfigur. Bei einer Pressekonferenz nach der 0:1-Niederlage gegen Schalke 04 kritisierte er äußerst emotional die Leistung einiger Spieler, insbesondere die Mehmet Scholls und Mario Baslers. Dabei entstanden Perlen des Satzbaus wie „Was erlauben Strunz“, „… ware’ schwach wie eine Flasche leer“ und „Ich habe fertig“. Die fanden Eingang in den deutschen Sprachgebrauch „Ich habe fertig“ stand beispielsweise auf einem SPD-Plakat anlässlich der Abwahl von Bundeskanzler Helmut Kohl.
   

 

 

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