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Zu viel Müll am Saarbrücker Staden

Saarbrücken. Keine Frage: Der Staden gehört im Sommerhalbjahr zu den liebsten Aufenthaltsorten der Saarbrücker. Doch die vielen Besucher bedeuten auch viel Müll, den in der Regel der Zentrale Kommunale Entsorgungsverband (ZKE) beseitigen muss. Der Staden ist keine Ausnahme. Ähnlich sieht es auf vergleichbaren Flächen aus. Etwa im Bürgerpark oder auf dem Cottbuser Platz in Malstatt. Damit im Vorfeld bereits einige Umweltsünden unterbleiben, passen dort Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) auf. Sie sollen zum Beispiel darauf achten, dass Hunde angeleint werden und die Halter deren Häufchen beseitigen.



Nicht grillen, nicht übernachten

Außerdem überwachen sie Verbote, die den Staden betreffen. So darf dort unter anderem nicht gegrillt oder übernachtet werden. „Der KOD muss besonders am Wochenende in den städtischen Grünanlagen und vor allem auch am Staden eingesetzt werden“, das fordert die FDP-Fraktion im Stadtrat. „Denn gerade am Wochenende hielten sich dort die meisten Menschen auf“, sagt Fraktionschef Friedhelm Fiedler und wollte im Stadtrat wissen, was die Stadt von seinem Vorschlag hält. Britz hatte bereits im April die FDP-Forderungen damit gekontert, dass das Ordnungsamt aus arbeitsrechtlichen Gründen sonntags dort nicht patrouillieren dürfe.



ZKE: Kontrollen reichen aus

„Seit Mitte April, als mit Beginn des schönen Wetters die Nutzung des Stadens auch und gerade an den Wochenenden stark zunahm, hat das Stadtamt 67, den ZKE mit einer Sonderreinigung auch in den frühen Morgenstunden des Wochenendes beauftragt“, antwortet Judith Pirrot vom ZKE in ihrer Stellungnahme zur FDP-Anfrage: „Seit dieser Zeit wird an allen Wochentagen der Staden gereinigt, was zu einer deutlichen Verbesserung der Sauberkeit und des Zustands der Anlage geführt hat.“ Der KOD macht bereits seit Sommer 2010 Sonderkontrollen. Da gerade an den Freitagabenden und Samstagen verstärkt jugendliches Publikum den Staden als Freizeitanlage nutzt, sei an diesen Tagen die Kontrolle und Ahndung von Verstößen unabweisbar erforderlich. Die Kontrollen an Freitagen werden bis 22 Uhr durchgeführt, an Samstagen sei der KOD ebenfalls vor Ort. Außerdem hat die Kontaktpolizei die Grünanlagen „Am Staden“ und „Bürgerpark“ in ihre Streifen mit einbezogen.

An den Sonntagen suche in aller Regel ein anderes Publikum den Staden auf, suchen dort eher Familien Erholung und nutzen die Grünanlagen in anderer Weise als an Freitag- und Samstagabenden. Deshalb sei nach Meinung der Verwaltung ein Einsatz des KOD am Sonntag nicht zwingend erforderlich. Die Sonderreinigung durch ZKE am frühen Sonntagmorgen hat die Situation erheblich verbessert. Sollte weitere Reinigungseinsätze durch ZKE notwendig sein, wird die Verwaltung entsprechend reagieren. Sie werde zum Ende der Sommersaison einen Erfahrungsbericht über den Einsatz des KOD und des ZKE am Staden erarbeiten. Sollte sich herausstellen, dass KOD mehr Arbeitskräfte braucht oder mehr Zeit zum Putzen notwendig ist, wird die Verwaltung dem Stadtrat die entsprechenden Beschlussvorschläge unterbreiten. Die Personalkosten für einen weiteren Mitarbeiter beziffert die Verwaltung auf etwa 40 000 Euro pro Jahr.
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