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Zukunft der Werksgebäude von Drahtcord in Merzig ist weiterhin ungewiss

Nachrichten aus der Region Merzig.

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Die Zukunft der Werkshallen des Reifendraht-Herstellers Drahtcord ist weiterhin ungewiss. „Wir führen momentan gemeinsam mit Pirelli und der Stadt Merzig mit mehreren Interessenten Gespräche. Es besteht ernsthaftes Interesse an der Immobilie. Die Aussichten sind gut. Dass wir kurz vor Vertragsabschluss stehen, lässt sich aber nicht sagen“, sagte Alexander Bahlmann, Pressesprecher des Hauptgesellschafters der Drahtcord, der Continental AG, gegenüber der SZ.

Um die Verhandlungen nicht zu stören, wolle er keine möglichen Käufer nennen. Die Drahtcord-Werkshallen sind der Stadt Merzig zufolge weiterhin im Besitz der Drahtcord Saar GmbH und Co. KG, hinter der die Gesellschafter Continental und Pirelli stehen. Zuletzt hatte sich Merzigs Bürgermeister Marcus Hoffeld (CDU) am 29. Januar unter vier Augen mit Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) getroffen und über das Drahtcord-Gelände gesprochen. Auch er hielt sich auf SZAnfrage bedeckt: „Es gibt verschiedene erste Kontakte im Hintergrund. Wir stehen in Gesprächen, zurzeit sind der Kreisstadt Merzig aber noch keine konkreten Verkaufs- oder Investitionsverhandlungen bekannt“, teilte Merzigs Bürgermeister mit.

Drahtcord-Geschäftsführer Josef Lottes wollte sich auf SZAnfrage nicht zum Stand der Verkaufsbemühungen äußern. Werksleiter Paul Würth räumte zumindest Gerüchte um ein erneutes Interesse durch den Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen aus: „Mit der ZF waren wir bereits 2010 im Gespräch. Denen waren aber die Decken der Halle zu niedrig. Deshalb haben sie einen Rückzieher gemacht. Ich weiß nicht, wer das nun wieder in den Raum stellt.“

Wie die SZ von einem Firmeninsider erfahren konnte, wurde die Vermietung einer Werkshalle und eines Anbaus Anfang des Jahres an einen Zuliefer der saarländischen Ford-Werke und die Automobilmanufaktur Carlsson bis zum Juli verlängert.

Die Räumung der zweiten Werkshalle ist demnach weitesgehend abgeschlossen, eine kostenintensive Bodensanierung blieb bislang aus. Die Firmenleitung habe an den Hallentüren eine neue Schließanlage installieren lassen. Diese Investition lässt dem SZ-Informanten zufolge neben den Verlängerungen der Mietverträge ebenfalls darauf schließen, dass ein zeitnaher Verkauf nicht bevorsteht.

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