A620 Saarbrücken Richtung Saarlouis AS Saarlouis-Mitte Baustelle, Ausfahrt gesperrt bis 22.12.2017 16:00 Uhr (13.11.2017, 11:43)

A620

Priorität: Dringend

0°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
0°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Zum Auftakt gegen Nadine Keßler und Co.

Saarbrücker. Härter geht es nun wirklich nicht. Die Frauen des 1. FC Saarbrücken spielen zum Auftakt der Fußball-Bundesligasaison 2009/2010 am 20. September auf dem Saarbrücker Kieselhumes gegen den deutschen Meister Turbine Potsdam mit den Ex-FCS-Spielerinnen Nadine Keßler und Josephine Henning. Eine Woche später ist der Aufsteiger beim Topteam 1. FFC Frankfurt und Dzsenifer Maroszan zu Gast. So sieht es der Spielplan vor, den der Deutsche Fußball-Bund gestern veröffentlicht hat. „Ein strammes Programm“, sagt FCS-Teammanagerin Denise Gorges, „über andere Gegner hätten wir uns aus sportlicher Sicht sicher mehr gefreut. Aber wir müssen im Saisonverlauf ja ohnehin gegen sie antreten.“ Freuen kann sich der FCS dagegen über die publikumswirksame Konstellation – ein Heimspiel gegen den deutschen Meister und dann noch ein Wiedersehen mit zwei Spielerinnen, die bei der Rückkehr des FCS in die Bundesliga entscheidend mitgewirkt haben, Keßler und Henning.
 
„Ich muste schon schmunzeln, als ich es gehört habe“, sagt Keßler, die ab Samstag mit der U23-Nationalmannschaft ein Vier-Nationen-Turnier in Norwegen spielt. „Ich freue mich auf jeden Fall darauf, das ist schon etwas Besonderes für mich.“ Was sie sportlich erwarten wird, weiß Keßler nicht. Denn welche Formation der neue FCS-Trainer Stephan Fröhlich an diesem 20. September aufs Feld schicken wird, ist noch nicht absehbar. Auch weil die Personalplanung entgegen Fröhlichs Ankündigung („bis Mitte, Ende Juni“) noch nicht abgeschlossen ist. „Bis zum Trainingsauftakt wollen wir soweit sein“, sagt Teammanagerin Gorges auf Anfrage der SZ, „und notfalls können wir bis zum Ende der Wechselfrist Ende August noch reagieren“. Am letzten Juli-Wochenende wird Fröhlich sein Team zum ersten Training bitten.
 
Nach aktuellem Stand wären laut Gorges dann 19 Spielerinnen da – darunter etablierte Leistungsträgerinnen wie Christina Arend oder Stephanie Kaiser, aber auch Ergänzungsspielerinnen wie Michaela Collisi oder Anne Reidenbach. „Wir planen mit 20 bis 22 Spielerinnen“, erläutert Gorges. Was im Umkehrschluss heißt: Bis zu drei weitere Neuzugänge neben Agata Tarczynska (Polen, Foto: Schlichter) und Selina Dambier (1. FFC Frankfurt II) sollen noch kommen. Allesamt für Positionen im Mittelfeld. Dass dies länger dauert als angenommen, erklärt Denise Gorges so: „Das hat unterschiedliche Gründe. Mal geht es um Ausbildungsplätze oder Internatsplätze. Das lässt sich nicht von heute auf morgen organisieren.“ Nichtsdestotrotz ist Gorges zuversichtlich, dass der FCS eine konkurrenzfähige Mannschaft aufbieten wird. Vielleicht nicht gegen Potsdam und Frankfurt, aber am dritten Spieltag gegen den SC Bad Neuenahr. Beim Wiedersehen mit Ex-Stammtorhüterin Romina Holz. Oder am vierten Spieltag, wenn der VfL Wolfsburg und Ex-Spielerin Selina Wagner den FCS empfangen werden.Kai Klankert 
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein