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Zur „Fete de la Musique“ am Freitag werden 30 Musik-Formationen erwartet

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Ein ganzer Tag voller Klang, das ist die „Fete de la Musique“. Am 21. Juni 1982 begann in Paris die Erfolgsgeschichte dieses „Internationalen Tages der selbstgemachten Musik“.

Mittlerweile findet das Festival jährlich zeitgleich in weltweit mehr als 340 Städten statt. Diesmal ist auch Homburg wieder mit dabei, allerdings mit deutlich größerem Aufwand als in der Vergangenheit.

Gleich auf vier Bühnen in der Innenstadt sowie auf dem Christian-Weber-Platz und zum Abschluss des Tages im Musikpark Homburg sollen und wollen am kommenden Freitag über 30 Einzelkünstler und Gruppen die Vielfalt der Musik zeigen. Dabei reicht das Programm von eher volkstümlichen Klängen bis hin zu durchaus hartem Rock. Was genau hinter der Fete steckt und was die Besucher in Homburg erwartet, das erläuterten Norbert Zimmer vom städtischen Kulturamt und Homburgs ehrenamtlicher Beigeordneter für Kultur, Raimund Konrad, im Gespräch mit unserer Zeitung. „Die Grundidee der Fete ist, dass wir alles bieten wollen, alle Musikrichtungen, gespielt vom Profi bis zum Amateur“, erklärte Konrad.

Auf vier Bühnen soll sich das musikalische Spektakel abspielen, auf dem historischen Marktplatz, auf dem Ilmenauer- Platz, auf einer Bühne am Talzentrum und auf dem La-Baule-Platz. Norbert Zimmer: „Dabei ist die Bühne auf dem historischen Markplatz unsere ’Strom-Bühne’ mit Beschallungsanlage. Dort haben wir versucht, recht viele Bands unterzubringen, insgesamt acht Formationen werden dort auftreten.“

Zu hören gibt es dort vor allem Pop und Rock. „Auf dem Ilmenauer Platz haben wir insgesamt sechs verschiedene Programmpunkte, unter anderem Musiker aus La Baule, Chöre und Blasmusik.“ Die dritte Bühne am Talzentrum, so Norbert Zimmer, sei den vornehmlich den Chören vorbehalten.

„Dort treten unter anderem Taktstrich, der Frauenchor Kirrberg oder Sing ’n’ Swing auf.“ Aber auch die Uni-Big- Band sei dort, als Abschluss von 21 Uhr bis 22 Uhr zu hören. Auf dem La Baule-Platz „geht es etwas härter zu Sache. So spielt auch eine AC/DC-Coverband und es gibt ein bisschen Punkrock zu hören“, verdeutlichte Norbert Zimmer. „Und weil die Bühnen insgesamt sehr dicht bespielt sind, haben wir uns dazu entschlossen, auch auf dem Christian-Weber-Platz ein kleines Angebot zu präsentieren. Dort tritt dann unter anderem der gemischte Chor der Kulturgemeinde Jägersburg auf. Das Programm in der gesamten Innenstadt ist also wirklich bunt gemischt. Und das ist ja auch der Hintergrund der Fete.“

Bis 22 Uhr gehört die Innenstadt so der Musik, zum Abschluss soll dann im Musikpark Homburg tief in die Nacht hinein gefeiert werden. „Es spielen mit Madhouse, Meet the Beat und Six and the City drei weitere Bands. Natürlich ist der Eintritt frei. Und was an Erlös bei Essen und Trinken erwirtschaftet wird, kommt der Musikschule Homburg zugute“, so Raimund Konrad. Doch nicht nur die drei Bands sollen das große Finale im Musikpark zu einem riesen Spaß machen: Wer will, der kann sich über den Abend hinweg auch als Karaoke- Star erweisen.

Der erstmals große Einsatz Homburgs bei der internationalen Fete de la Musique soll zu einer dauerhaften Institution werden, das machte Raimund Konrad klar. „Wir wollen das etablieren. Wir sind im Umkreis damit eine der wenigen Städte, die sich so umfangreich engagiert.“

AUF EINEN BLICK

Am Freitag, 21. Juni, feiert Homburg die „Fete de la Musique“. Auf vier Bühnen (Marktplatz, Ilmenauer-Platz, am Talzentrum, La Baule-Platz) sowie auf dem Christian-Weber- Platz und, als Abschluss, im Musikpark Homburg werden über 30 Formationen und Einzelkünstler eine große musikalische Bandbreite präsentieren. Los geht es auf allen Bühnen um 15 Uhr, Ende in der Innenstadt ist gegen 22 Uhr. Ab dann soll die Fete bis in die Nacht hinein im Musikpark Homburg ausklingen. thw

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