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Zwei Bluttaten erschüttern Saarländer

Erbach/Nunkirchen. Gestern früh auf einem Parkplatz in Nunkirchen: Zwei Männer geraten in einen heftigen Streit. Plötzlich hält der eine laut Polizei ein Messer in der Hand, wirft sich an den zweiten und schneidet ihm in den Hals. Der andere hatte schon mit einem Baseballschläger ausgeholt. Mindestens 20 Kinder und deren Eltern werden Zeuge der Tat, sie warten vor der benachbarten Grundschule auf den Unterrichtsbeginn. Das Opfer schleppt sich stark blutend in die gegenüberliegende Bäckerei. Er droht zu verbluten. Eine Zeugin: „Er war panisch, hat nach einem Krankenwagen gerufen.“
Die Frau bettet den Verletzten in die Auslage und ruft Hilfe. Kurze Zeit später trifft der Notarzt ein und bringt den Blutenden in das Waderner Krankenhaus. Polizeichef Rainer Spanier: „Er ist voll ansprechbar, hatte ziemliches Glück.“ Der Täter ist in der Zwischenzeit längst in einen Mercedes gestiegen und mit quietschenden Reifen davongerast. Dann aber taucht er wieder auf - mit seinem Anwalt auf der Wache in Wadern. Nach der Befragung setzen die Polizisten den Nunkircher aber wieder auf freien Fuß. Es liege laut Staatsanwaltschaft keine Flucht-, Verschleierungs- oder Wiederholungsgefahr vor, er könnte mit dem Messer auch einfach nur abgerutscht sein. Zumindest aber muss er sich wegen schwerer Körperverletzung verantworten. Hintergrund des schon seit Tagen schwelenden Konflikts könnte eine Frau gewesen sein. Spanier: „Es deutet einiges auf eine Beziehungstat hin.“

Montagabend in Erbach: Ein Junge (13) geht um 18.15 Uhr die Charlottenburger Straße entlang, als er völlig unvermittelt von der gegenüberliegenden Seite beschossen wird. Zwei Jugendliche (beide etwa 16) hatten eine Waffe auf ihn gerichtet und abgedrückt. Danach hauen sie feige ab. Der Kleine bleibt mit einem verletzten Auge zurück, wird von einer Passantin in die Uniklinik gebracht. Inzwischen ist er wieder zu Hause. Hinweise an Tel. 06841/1060.szn/avm
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