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Zwei Saarbrücker schmücken Christbaum mit Burgern und Eiffeltürmen

Das Haus in der Feldmannstraße 1 in St. Arnual kennt fast jeder Saarbrücker: Herrschaftlich thront das denkmalgeschützte Haus am Fuße des Berganstiegs. Architekt Hans Weszkalnys erbaute es 1904 und gab ihm Türmchen, Erker und viele kleine Fenster mit. Im Dachgeschoss wohnen Natalie Dörr (30) und Jan Leibrock (24). „Das Haus gehört meiner Stiefmutter. Unten – im Wellness-Institut Villa Vitalis – arbeiten wir gemeinsam“, erklärt die Betriebswirtin. Das Paar hält dem imposanten Haus eine bunt geschmückte Dachwohnung entgegen. Draußen Backstein, innen Farbe: Ein gemalter Regenbogen im Flur, auf jedem Regal findet sich bunte Dekoration. „Trash“, nennt Natalie Dörr ihr buntes Sammelsurium, „doch der Dekokrempel passt einfach zu mir.“

Im Wohnzimmer steht seit ein paar Tagen der weiße Weihnachtsbaum: poppiger Lifestyle trifft auf alte Weihnachtstradition. Ein Widerspruch ist es dennoch nicht, denn die 30- Jährige drückt dem Plastikbaum ihren Geschmack auf. Traditionelles wie Baumkugeln, Zuckerstangen, Sterne wechseln sich mit skurrilen Anhängern ab: Hier baumelt ein Playstation-Controler neben einem dicken Burger, an anderen Ästen hängen rote Londoner Telefonzellen, die sich mit Astronaut und Roboter abwechseln. „Wenn wir auf Reisen sind und etwas Besonderes entdecken, bringen wir es immer mit. Die zehn kleinen Eiffeltürme sind aus Paris, der Astronaut aus New York und der Fernseher aus Berlin“, erklärt Leibrock.

Seit etwa acht Jahren gehört der Weihnachtsbaum auch in ihre eigenen vier Wände. „Der hier ist noch aus alten WG-Zeiten. Meine beste Freundin Vanni brachte ihn mal mit. Ich schmücke ihn immer alleine. Es ist mittlerweile so was wie ein Ritual. Beim Schmücken hake ich den vorweihnachtlichen Stress ab“, sagt Natalie Dörr. Nur beim Abbau helfe Jan. Doch bis dahin hat der Weihnachtsbaum noch einen großen Auftritt. „An Heilig Abend feiern wir bei unseren Familien. Doch am ersten Weihnachtsfeiertag kommen unsere Freunde. Wir essen gemeinsam, wichteln und singen SingStar.“ Mittendrin steht dann der poppige Weihnachtsbaum, „den auch die Freunde lieben“, sagt Leibrock. Weihnachten sei für sie vornehmlich „ein Fest der Liebe und der Freunde“.
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