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Zwei Saarländerinnen radeln ein Jahr lang durch Island und Kanada

  Zwei Frauen , zwei Fahrräder und das ganz große Abenteuer. Luzia Pesch und Denise Holland aus Saarbrücken reisen ab Dienstag über ein Jahr mit dem Rad durch Island und Kanada . Um ihre Reise zu finanzieren, haben sie zuvor nach Sponsoren gesucht – durch persönliche Anfragen und mithilfe eines Videos bei „Youtube“. Jeder Sponsor bekommt im Gegenzug eine Werbeanzeige auf der Internetseite der beiden Frauen . Auf dieser veröffentlichen sie regelmäßig Fotos und Erlebnisberichte von ihren Reisen. Während ihrer letzten großen einjährigen Tour durch Südamerika und Asien gab es etwa 24 000 Besucher auf der Seite. Fünf Unternehmen haben sich dafür entschieden, die beiden zu unterstützen. In erster Linie stellen sie ihnen Teile der Fahrradausrüstung zur Verfügung. Um die Reise zu finanzieren, müssen die zwei Saarbrückerinnen unterwegs immer wieder jobben – wenn dabei kein Geld rausspringt, arbeiten sie gegen Kost und Logis.

Bevor sie aus Saarbrücken aufbrechen, mussten sie sich von vielen Sachen trennen. Luzia Pesch sagt: „Wir haben unsere Wohnung aufgegeben und unser Auto verkauft. Nur unser VW-Bus Günther bleibt für Notfälle hier stehen. Der ist uns so sehr ans Herz gewachsen, dass wir ihm sogar einen Namen gegeben haben.“ Jetzt steht dem Abenteuer also nichts mehr im Wege.

Am Dienstag geht's in Saarbrücken mit dem Zug los. Nach kurzen Aufenthalten in Dänemark und auf den Färöer-Inseln ist dann eine dreiwöchige Radtour in Island geplant. Danach fliegen die beiden nach Kanada . Dort wollen sie ein Jahr mit dem Fahrrad reisen, vielleicht sogar länger.

Luzia Pesch erzählt: „Wir haben in Kanada ein Visum für ein Jahr. Eigentlich wollen wir danach wieder zurück, aber man muss natürlich schauen, wie sich das alles entwickelt. Nach einem Jahr endet aber auch die berufliche Freistellung von Denise.“

Der Titel ihrer Internetseite lautet „Jumping the world“. Auf die Idee kamen die beiden Frauen durch ein langjähriges Ritual. Immer wenn es ihnen unterwegs an einem Ort besonders gut gefällt, springen sie in die Luft und fotografieren sich dabei. „Einmal ist sogar ein Affe mit uns gesprungen und ein andermal eine ganze Familie“, sagt Denise Holland, „nur ein Priester in Laos wollte nicht mitspringen.“

Wer die beiden von Zuhause begleiten will: Reiseberichte und Fotos gibt's unter:

jumpingtheworld.wordpress.com
 
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