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Zwei Schwere LKW-Unfälle bei St. Wendel

Asweiler/Freisen. Ein lebensgefährlich
verletzter Lkw-Fahrer
und sechs leicht verletzte
Schüler, das ist die Bilanz eines
Unfalles mit einem Schulbus
gestern in Asweiler.

Nach Angaben der Polizei in
Türkismühle sowie der Freisener
Feuerwehr ist am Dienstag
gegen 13.40 Uhr ein Schulbus
mit Kindern der Erweiterten
Realschule (ERS) in Freisen
auf der Pfalzstraße unterwegs.
Rund 20 Kinder sitzen darin.
Dahinter fährt ein Sattelschlepper
eines Theleyer Logistikanbieters,
beladen mit
schwerem Splitt. An der Abzweigung
in Richtung Reitscheid
geschieht das Unglück.
Der 38 Jahre alte Lkw-Fahrer
prallt laut Polizei mit seinem
Lastwagen auf den abgebremsten
Bus. Der Lkw-Fahrer wird
bei dem Aufprall lebensgefährlich
verletzt. Ein Rettungswagen
bringt das Opfer zur Uniklinik
nach Homburg. Auch am
Abend war sein Zustand noch
bedrohlich.
Von den ERS-Schülern, die
auf dem Nachhauseweg waren,
werden neun leicht verletzt,
erleiden Prellungen. Sechs von
ihnen – aus Asweiler und Wolfersweiler
– kommen vorsorglich
nach St. Wendel, Birkenfeld
und Idar-Oberstein ins
Krankenhaus. Der Birkenfelder
Busfahrer (43) muss mit
einer Platzwunde und Schürfungen
ebenso ins Hospital.
Unterdessen erreichen zahlreiche
Eltern die Unglücksstelle,
um nach ihren Kindern
zu sehen. Bis 16.45 Uhr wird
die Straße von Polizisten aus
Türkismühle und Namborn
immer wieder komplett gesperrt.
Um die Unfallursache
zu klären, sollen sich jetzt Kinder
melden, die bereits frühzeitig
den Ort verließen. Hinweise
an die Polizei unter Telefon
(0 68 52) 90 90.
Damit nicht genug, schon eine
Drieviertelstunde früher
ereignete sich in Freisen ein
weiterer Unfall mit einem Lkw
bei Bauarbeiten auf dem Gelände
der Firma Hörmann.
Laut Polizei und Wehr sind zu
dieser Zeit Arbeiter auf dem
Gelände der Fenster- und Türenfirma
mit Erdbohrungen
beschäftigt. Ein spezieller Laster
steht bereit, nahe eines Abhangs.
Plötzlich neigt sich der
20-Tonner, ist nicht mehr zu
halten. Der schwere Lkw der
Marke MAN driftet immer
weiter ab. Der 23 Jahre alte
Fahrer aus Neukirchen/Sachsen
schafft es, durch einen beherzten
Sprung unverletzt aus
der Fahrerkabine zu kommen,
bevor sein Wagen den vier Meter
tiefen Hang hinunterstürzt.
Die Feuerwehr aus
Freisen rückt aus, weil ein
Tank des Unfall-Lasters einer
Spezialfirma aus Günzburg/
Baywern leckgeschlagen ist.
Die Helfer stoppen Betriebsflüssigkeit,
damit sie nicht versickert
und das Grundwasser
gefährdet. Ein weiteres Spezialunternehmen
wird geordert,
um das Fahrzeug zu bergen.
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