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Zwei junge Grossrossler kreieren witzige Shirts mit Seltenheitswert

Andrea Dechange und Björn Brockmeier präsentieren Kreationen aus dem Hause »Kontaktstoff«.

Andrea Dechange und Björn Brockmeier präsentieren Kreationen aus dem Hause »Kontaktstoff«.

  Sie lächeln freundlich, fast zurückhaltend, doch sie bezeichnen sich als „Chaos und Chaos“, die aufeinandertreffen und bei denen fast nie etwas läuft, ohne, dass laut eigener Aussage „grotesker Wahnsinn passiert“.

Andrea Dechange (30) und Björn Brockmeier (32) sind beide Grafiker, seit sechs Jahren ein Paar. Zunächst haben sie vier Jahre zusammengearbeitet, jetzt arbeiten sie in unterschiedlichen Firmen, wollten aber unbedingt wieder ein gemeinsames und vor allem kreatives Projekt. Das haben sie jetzt, „Kontaktstoff“ heißt es. Dahinter steht ein T-Shirt- Online-Shop. „Als absolute TShirts- Liebhaber und Freunde von Bandshirts war uns schnell klar, dass wir eigene T-Shirts entwerfen möchten“, sagt Andrea Dechange im Gespräch mit unserer Zeitung.

Diese Idee hat das Paar lange begleitet, sie wussten zunächst nicht so richtig, wie sie es anstellen sollen. So kam es, dass sie sich eine manuelle Siebdruckmaschine und das dazu passende Handwerk anschauten. Es folgte „ein wahnwitziger Spontankauf“, was laut Andrea Dechange mehr ein Impuls als eine überlegte Entscheidung gewesen sei: eine Siebdruckmaschine. Neugierig machten sich beide ans Werk und mit der Maschine vertraut. Sie waren sich sicher, ihren Kunden Handarbeit bieten zu wollen. Vor allem wollten sie von Anfang an, dass es dem Käufer ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, wenn er sein Päckchen öffnet. Künstlerische und kleine Details waren ihnen wichtig – auf Bestellung etwas besonderes anfertigen. Allerdings keine Wunschmotive, sondern eigene Entwürfe. Auf einer Zugfahrt nach Berlin entstand der erste Entwurf. Die Namensfindung folgte an einem Abend in der Hauptstadt. „Bewusst haben wir uns für eine deutsche Formulierung entschieden, made in Germany eben – Deutsch. Sympathisch. Ungewöhnlich“, betont Dechange.

Diesen im Zug entstandenen ersten Shirt-Entwurf am Rechner zu verfeinern, dann tatsächlich zu drucken, hat die beiden „Neulinge“ Nerven gekostet, aber auch den Ehrgeiz geweckt. „Nach einigen Versuchen war der Knoten geplatzt und wir hatten den Dreh raus“, erinnert sich das Paar.

So nahm das Projekt seinen Lauf bis zur fertigen Homepage heute. Alle Texte auf der Seite haben beide selbst geschrieben. Sie erzählen zu jedem Motiv eine kleine Geschichte. Alle Fotos sind selbst gemacht. Auch der Online-Shop ist selbst gestaltet. Die Waschanleitung am TShirt selbst ist individuell ausgedruckt und von Hand gestanzt.

„Als kleine Besonderheit haben einige Motive eine von uns aufgenähte Applikation, sprich Knopf oder Schleifchen“, berichten Dechange und Brockmeier. Jede Bestellung wird von Hand verpackt, das Shirt in Seidenpapier gewickelt, eine Karte zum versenden gibt es dazu. Denn die beiden meinen, dass Menschen öfter miteinander in Kontakt treten sollten – auf persönliche Art. Deshalb auch der Name: „Kontaktstoff“.

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