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Zweibrücker (32) bricht zwei Mal bei Mutters Ex ein

Zweibrücken. Der Mann, der sich seit 2. Januar in der Justizvollzugsanstalt befindet, war wegen zwei Einbrüchen beim früheren Lebenspartner seiner Mutter angeklagt. So hat er am 6. November vergangenen Jahres um 17.15 Uhr die Wohnungstür der 53- Jährigen aufgebrochen und anschließend eine Ledergeldbörse mit acht Euro, einer Bankkarte und einem Personalausweis mitgenommen. Am 14. Dezember brach er um 23.51 Uhr erneut in die Wohnung des Mannes in der Webenheimer Straße in Zweibrücken ein.

Dabei überraschte er diesen im Schlaf und entwendete einen Geldbeutel mit 30 Euro, der sich auf dem Nachttisch am Bett des Opfers befand. Dieses konnte sich vor Gericht nicht mehr an Einzelheiten erinnern, hatte aber in beiden Fällen sofort die Polizei gerufen und eine entsprechende Aussage gemacht. Der Angeklagte, der einschlägig vorbestraft war, hatte nach eigenen Worten „einen völligen Filmriss“. Dieser sei durch seinen Drogenkonsum begründet. So nimmt er seit seinem 13. Lebensjahr Rauschgift. War es anfangs noch Haschisch oder Speed, so ist er seit fast 15 Jahren heroinabhängig. Täglich benötige er mindestens 50 Euro, um davon Rauschgift zu kaufen.

Eine Therapie hat der 32-Jährige noch nicht ins Auge gefasst. Vor Gericht räumte er allerdings ein, dass er dringend etwas unternehmen müsse, um von der Sucht loszukommen. In seinem Plädoyer ging der Oberamtsanwalt von verminderter Schuldfähigkeit aus und forderte sechs Monate Gefängnis für den Angeklagten. Dem folgte Pick in seinem Urteil, das aber noch nichts rechtskräftig ist. Pick empfahl dem Dieb allerdings, auf eine Berufung zu verzichten, damit er während einer weiteren Haftzeit eine Therapie in Angriff nehmen könne. nob
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