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Zweiter Michelin-Stern für Saarbrücker Restaurant "Le Noir"

Freude pur im Saarbrücker Restaurant »Le Noir«: Inhaber und Küchenleiter Jens Jakob (links) und Küchenchef
Peter Wirbel sind stolz auf den zweiten Michelin-Stern.

Freude pur im Saarbrücker Restaurant »Le Noir«: Inhaber und Küchenleiter Jens Jakob (links) und Küchenchef Peter Wirbel sind stolz auf den zweiten Michelin-Stern.

Karlsruhe/Saarbrücken/Berlin. Die deutschen Köche setzen neue Glanzlichter – noch nie gab es hierzulande so viele Michelin- Sterne. Pünktlich zu seinem 50-jährigen Bestehen in Deutschland empfiehlt der Restaurantführer 255 Sterne- Adressen. Bei der Vorstellung des „Guide Michelin Deutschland 2013“ in Berlin wurde auch ein neues Drei-Sterne-Restaurant präsentiert. Kevin Fehling aus dem „La Belle Epoque“ in Lübeck-Travemünde steigt in den erlesenen Kreis der jetzt zehn besten Köche auf.

Dort konnten sich auch die beiden saarländischen Drei- Sterne-Köche Christian Bau von „Victor’s Gourmetrestaurant Schloss Berg“ in Perl-Nennig und Klaus Erfort vom „Gästehaus Erfort“ in Saarbrücken behaupten. „Damit ist Deutschland nach Frankreich in dieser Kategorie die Nummer zwei in Europa“, sagt „Michelin“-Chefredakteur Ralf Flinkenflügel. Sieben Restaurants erhielten einen zweiten Stern, 29 wurden erstmals ausgezeichnet. Der Sterneregen in der deutschen Spitzengastronomie schlug sich auch im Saarland nieder. Jens Jakob vom Restaurant „Le Noir“ in Saarbrücken, 2010 mit einem Stern ausgezeichnet, wurde jetzt der zweite Stern verliehen. Er zählt damit zu den besten 46 Köchen in Deutschland.

Weiterhin im Kreis der Ein-Stern-Restaurants sind Cliff Hämmerle von „Hämmerle’s Restaurant“ in Blieskastel-Webenheim und Alexander Kunz vom „Restaurant Kunz“ in St. Wendel-Bliesen. „Diese Auszeichnungen sind schön und wichtig für unsere Region“, meinte Cliff Hämmerle. „Für uns ist das letzte Jahr sehr gut gelaufen, wir waren fast immer ausgebucht.“ Die kontinuierliche Leistungssteigerung in ganz Deutschland werde getragen von einer „tollen Riege junger Köche“, sagte Michelin-Chefredakteur Flinkenflügel. „Sie haben eine top Ausbildung, sind motiviert und haben ein sehr gutes Gespür für Geschmack.“ Zudem brächten sie auch eine legere Note in die erlesenen Häuser und senkten damit die Hemmschwelle.

So wie bei Jens Jakob im „Le Noir“. Der bietet mittags eine gehobene Bistroküche und abends Sterne- Gastronomie an. „Das gefällt unserem Publikum und spricht auch junge Leute an.“ Neben dem Saarbrücker Restaurantbesitzer wurden sechs neue Zwei-Sterne-Häuser in den „Guide 2013“ aufgenommen. Erstmals in Deutschland ist mit Küchenchefin Douce Steiner vom Restaurant „Hirschen“ im baden-württembergischen Sulzburg eine Frau in dieser Kategorie ausgezeichnet worden. Eine deutliche Zunahme verzeichnet der „Michelin“ auch in der Kategorie „Bib Gourmand“, das sind Restaurants mit gutem Essen für relativ kleines Geld.

Auch da ist das Saarland gut vertreten: In Saarbrücken mit dem „Restaurant Quack in der Villa Weismüller“ und der „Schlachthof Brasserie“, an der Klaus Erfort beteiligt ist, in St. Ingbert mit dem Restaurant „Die Alte Brauerei“, in St. Wendel-Bliesen mit dem „Kaminzimmer“ im Restaurant Kunz, in Blieskastel mit dem „Landgenuss“ in Hämmerle’s Restaurant und in Nonnweiler-Sitzerath mit dem „Landgasthof Paulus“. Neben 2221 Restaurants sind im Michelin 2013 für Deutschland auch 4073 Hotels aufgelistet und kurz beschrieben. Das Buch hat 1480 Seiten, kostet 29,95 Euro und ist ab morgen im Handel.


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