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Zeitloser Geschenk-Klassiker: Blumen zum Valentinstag
(28.01.2010) Blumen und vor allem Rosen sind im Allgemeinen und am Valentinstag im Besonderen ein Geschenk, über das jede Frau freut, ob Frischverliebt, Ehefrau oder Mutter.
Am Valentinstag überraschen sich Verliebte mit kleinen Aufmerksamkeiten. So werden in Deutschland an keinem anderem Tag mehr Blumen verschenkt.
„Blumen sind das Valentinsgeschenk schlechthin, und die Rose ist dabei ganz klar die Nummer eins“, sagt Nikola Fink vom Fachverband Deutscher Floristen (FDF) in Gundelfingen (Baden-Württemberg). Eine einzelne Rose in tiefem Rot, umrankt von ein bisschen Grün: So werde die Königin unter den Blumen am liebsten gekauft.
Ein ganzer Strauß Rosen werde seltener gekauft. „Für Valentin wird zwar eine Menge Rosen extra vorproduziert, aber die Anzahl ist trotzdem begrenzt. Und das schlägt sich natürlich preislich nieder“, sagt Fink. Generell kann sich der Käufer an folgende Regel halten: „Je größer der Blumenkopf, desto mehr kostet die Rose“, erklärt Maurice Hanke. Die Sorte Grand Prix mit ihrer üppigen, vollen Blüte sei deswegen die teuerste.
Egal wie die Wahl ausfällt, es gibt viele Möglichkeiten, das Geschenk noch auszuschmücken. „Die einzelne Blume kann mit einem Herzanhänger aus Stoff oder Holz verziert werden oder einem Briefchen, das um den Stiel gebunden wird“, schlägt die Floristin Stephanie Schäfer aus Speyer vor. Und ein Strauß könne auf Wunsch so zusammengebunden werden, dass er von oben gesehen ein Herz formt.
Nach dem Kauf sollte das kostbare Valentinsgeschenk möglichst schnell nach Hause gebracht werden. „Idealerweise dauert der Transport nicht länger als 10 bis 15 Minuten“, sagt Schäfer. Am besten überstehe die Blume den Weg nach Hause, wenn sie in Frischhaltefolie eingetütet wird und eine feuchte Zeitung oder Küchenpapier um das Stielende gewickelt wird.
Muss die Rose länger als eine halbe Stunde auf die nächste Vase mit Wasser warten, rät Schäfer zu einem altbewährten Trick. „Wenn ungefähr ein halber bis ein Zentimeter des Stils gekappt wird, kann die Blume das Wasser besser aufnehmen.“ Der Schnitt sollte am besten schräg sein.
Damit der Beschenkte möglichst lange etwas von seinen Blumen hat, rät Schäfer, das Vasenwasser jeden zweiten Tag zu wechseln. „Eine andere Möglichkeit ist es, spezielles Frischhaltemittel ins Wasser zu geben, um die Pflanzen dadurch mit Nährstoffen zu versorgen und sie vor Bakterien und Keimen zu schützen.“ Dann reiche es auch aus, das Wasser erst nach drei oder vier Tagen zu wechseln.
Doch auch das Raumklima kann die Haltbarkeit von Blumen beeinflussen. „Wenn die Wohnung stark geheizt wird, welken Blumen schneller als in kühlerer Umgebung“, erklärt Schäfer. Vor allem Rosen sind empfindlich. „Sie mögen es gar nicht, wenn sie einem Luftzug ausgesetzt sind oder in ihrer Nähe geraucht wird.“ Mit guter Pflege könnten Rosen zwei Wochen halten.
Von Patrizia Schlosser
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