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Was feiern wir am Valentinstag?


(19.01.2009) Mann kann - zumindest laut Klischee - seine Gefühle nicht so gut zeigen wie Frau. Ob wohl deshalb der Valentinstag eingeführt wurde? Dann kann "Er" Gefühle zeigen, ohne große Liebeserklärungen formulieren zu müssen.
Aber weshalb feiern wir eigentlich den Valentinstag?

Die meisten Männerkönnen - zumindest laut Klischee - ihre Gefühle nicht so gut zeigen wie Frauen. Wahrscheinlich ist das der wahre Grund, warum der Valentinstag eingeführt wurde. Dann kann "er" zeigen, wie es um seine Gefühle bestellt ist, ohne große Liebeserklärungen formulieren zu müssen. Am Valentinstag machen deshalb viele Männer ihren Frauen ein kleines Geschenk. Schließlich sagt eine kleine Aufmerksamkeit mehr als 1000 Worte.
Aber weshalb feiern wir eigentlich den Valentinstag? SOL hat nachgeforscht...


Der Valentinstag - der Tag der Liebenden... Foto: dpa
Der Valentinstag, der traditionell am 14. Februar gefeiert wird, gilt in vielen europäischen Ländern als Tag der Liebenden. Man führt ihn einerseits auf den kirchlichen Gedenktag "Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit" zurück, andererseits auf die Sage um den als Märtyrer gestorbenen heiligen Valentin von Terni. Der war im dritten Jahrhundert nach Christus Bischof der italienischen Stadt Terni und hat laut Sage Verliebte christlich getraut, darunter auch Soldaten, die nach damaligem kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten. Den frisch verheirateten Paaren schenkte er Blumen aus seinem Garten.

Zudem fällt das Fest der römischen Göttin Juno, Schutzpatronin der Ehe auf den 15. Februar. Junge römische Mädchen gingen an diesem hohen Festtag in den Juno-Tempel, um sich ein Liebesorakel für die richtige Partnerwahl zu holen.
Junge Männer aus dem einfachen Volk zogen an diesem Tag Lose, auf denen die Namen der noch ledigen Frauen standen. Die so zusammengelosten Pärchen gingen miteinander aus. Manche sollen sich ineinander verliebt haben. Römische Ehemänner schenkten ihren Frauen an diesem Tag Blumen. So kam es, dass sich dieses ältere römische Brauchtum mit der Geschichte des christlichen Märtyrers Valentin vermischte.

Seit dem 15. Jahrhundert werden in England Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schicken. Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit nach Amerika. Nach dem Zweiten Weltkrieg brachten US-Soldaten, die in der Bundesrepublik stationiert waren, den Brauch nach Deutschland.
1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten „Valentinsball“. Der Valentinstag wurde offiziell eingeführt. An Popularität gewann der Valentistag durch den Handel mit Blumen, besonders jedoch durch die umfangreiche Werbung der Floristen und der Süüßwarenindustrie.

Es gibt inzwischen Valentinskonfekt, Valentinskarten, ein Parfum namens St. Valentin und natürlich mit roten Herzen verzierte Blumen.
Während das Jahr über hauptsächlich Frauen Blumen kaufen, sind es am Valentinstag überwiegend Männer. Die Preise vor allem für rote Rosen steigen zu diesem Anlass stark an.








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