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Olivia Williams
Williams machte ihren Studienabschluss in Englisch an der Cambridge University, bevor sie an der Bristol Old Vic Theatre School Theater studierte. Als Mitglied der Royal Shakespeare Company ging sie mit „Richard III” (Titelrolle: Ian McKellen) auf Tournee und kam so in die USA. Dort erweckte sie die Aufmerksamkeit Kevin Costners, der sie für seine Regiearbeit Postman (1997) besetzte und ihr so zu ihrem Spielfilmdebüt verhalf.
Seither spielte Williams in Four Dogs Playing Poker — Einer für alle (2000) von Paul Rachman, dem Co-Gründer des Sundance Filmfestivals, Peter Cattaneos Lucky Break — Rein oder raus (2001), Born Romantic (2000), Das geheimnisvolle Grab (2001) mit Antonio Banderas, Ein Mann für geheime Stunden (2001) sowie The Heart of Me (2002) mit Helena Bonham Carter and Paul Bettany, für den sie 2003 bei den British Independent Film Awards als beste Schauspielerin nominiert wurde.
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Weltweit kennt sie das Publikum aus ihren Hauptrollen in M. Night Shyamalans The Sixth Sense (1999) und Wes Andersons Rushmore (1998). Olivia Williams bewies ihre Vielseitigkeit außerdem in einer ganzen Palette von Film-, Fernseh- und Theaterprojekten. Sie spielte in 19 Folgen der TV-Serie „Dollhouse” von „Buffy”-Regisseur Joss Whedon sowie neben Paul Bettany in Broken Lines (2008). Ihre letzten Filmrollen hatte sie in An Education (2009) und der Adaption von Ian Durys Biografie, Sex & Drugs & Rock & Roll mit Andy Serkis und Ray Winstone.
Neben Tim Roth, Dougray Scott und Rupert Everett spielte sie in To Kill A King (2002); in PJ Hogan's Peter Pan (2003) war sie als Mrs. Darling zu sehen. Darüber hinaus wirkte sie in Ein Haus in Irland (2005) nach dem Bestseller von Maeve Binchy mit. Zudem sprach sie die Victoria in dem Animationsfilm Valiant (2005). 2008 spielte Williams mit Daniel Craig in Baillie Walshs Flashbacks of a Fool (2008).
Auf der Bühne trat sie 2003 mit Tom Hollander in John Osbornes „Hotel in Amsterdam” am Donmar Warehause auf und hatte die Hautrolle in „The Changeling”, einer Produktion am Barbican Theatre, mit der sie auch auf Tournee ging. Glänzende Kritiken erhielt sie für ihre Darstellung der Kitty in „Happy Now”, einer Inszenierung des National Theatre im Jahr 2008.
Im Fernsehen spielte sie zuletzt die Titelrolle in der Fernseh-Produktion „Miss Austen Regrets” (2008), einem Drama nach Biografie und Briefen von Jane Austen. Zuvor hatte sie die Titelrolle in dem Fernseh-Drama „Agatha Christie: A Life in Pictures“ (2004) und dem Dokudrama „Die letzten Tage von Krakatau” (2006).
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