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Antonio Banderas / Benno Furmann

Benno Furmann, Synchronstimme und Antonio Banderas, Originalstimme vom gestiefelten Kater. Foto: Montage (dpa/Paramount)
Der Gestiefelte Kater wird zum dritten Mal von Antonio Banderas gesprochen. Seit seinem hochgelobten US-Debüt „The Mambo Kings“ (1992) gehört Banderas zu den führenden internationalen Darstellern seiner Generation. Er wurde mit zahlreichen Preisen für seine Film-, Fernseh- und Theaterarbeiten ausgezeichnet. Ebenso kennt man ihn als hervorragenden Regisseur. 2005 wurde er mit einem Stern auf Hollywoods Walk of Fame geehrt.

Sein Regiedebüt gab Banderas mit „Verrückt in Alabama“ (1999), in dem seine Ehefrau Melanie Griffith die Hauptrolle spielte. Den Gestiefelten Kater sprach er erstmals in „Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück“ (2004) und stahl sofort allen anderen die Show.

2003 erhielt Banderas eine Tony-Nominierung als „Bester Darsteller in einem Musical“ für sein Broadway-Debüt in der Roundabout-Theater-Company-Produktion von „Nine“, einem Musical, das von Fellinis Film „8 ½“ inspiriert ist. Zudem gewann er für seine Leistung einen Best Actor Drama Desk Award, einen Outer Critics Circle Award, einen Drama League Award und den Theatre World Award.

Banderas hat mit einigen der besten Regisseure und Schauspieler Hollywoods zusammengearbeitet. Zu seinen Filmen gehören Robert Rodriguez’ „Desperado“ (1995) mit Salma Hayek und die Fortsetzung „Irgendwann in Mexiko“ (2003) mit Johnny Depp, „Original Sin“ (2001) mit Angelina Jolie, Alan Parkers „Evita“ (1996) mit Madonna (für seine Rolle erhielt Banderas seine erste Golden-Globe-Nominierung als Bester Darsteller), Martin Campbells „Die Maske des Zorro“ (1998) mit Catherine Zeta-Jones (wofür er seine zweite Golden-Globe-Nominierung erhielt), Neil Jordans „Interview mit einem Vampir - Aus der Chronik der Vampire“ (1994) mit Tom Cruise und Brad Pitt, Bille Augusts „Das Geisterhaus“ (1993) mit Meryl Streep und Glenn Close sowie Brian De Palmas „Femme Fatale“ (2002).

Weitere Filme: „Dance!“ (2006), die Spy-Kids-Trilogie, „Miami Rhapsody - Heiße Nächte in Florida“ (1995), „Four Rooms“ (1995), „Assassins - Die Killer“ (1995), „Spiel mit dem Feuer“ (1995), „ Eine Blonde zuviel -  Two Much“ (1995), „Der 13te Krieger“ (1999), „Knocked OUt - Eine schlagkräftige Freundschaft" (1999) und „Ballistic“ (2002).

1982 wurde Antonio Banderas von Autor und Regisseur Pedro Almodovar in „Labyrinth der Leidanschaft“ besetzt. Es war der erste von insgesamt fünf Filmen, die Banderas mit Almodovar drehte: „Matador“ (1986), „La ley del deseo“ (Das Gesetz der Begierde, 1987), „Mujenes al borde un ataque de nervios“ (Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs, 1988) und „Átame!“ (Fessle mich!, 1990).

Geboren im spanischen Malaga studierte er an der heimischen Schule für darstellende Künste, bevor er seine Karriere auf der Bühne des dortigen Theaters begann. Er zog später nach Madrid und wurde Mitglied des angesehenen Spanischen Nationaltheaters

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Benno Furmann

Nach seinem Schulabschluss jobbte der 1972 geborene Benno Fürmann als Kellner, Türsteher und Gerüstbauer, bevor er nach ersten kleineren Rollen 1991 an der renommierten Lee-Strasberg-Schule in New York ein Schauspielstudium absolvierte.

Spätestens durch die Titelrolle in Roland Suso Richters ARD-Biopic „Die Bubi Scholz Story“ (1998) wurde Fürmann einem großen Publikum bekannt. Der Part brachte ihm den Deutschen Fernsehpreis als Bester Schauspieler in einer Hauptrolle ein, und es folgten erste Kinorollen. Nach Auftritten in Til Schweigers Regiedebut „Der Eisbär" (1998) und Sönke Wortmanns „St. Pauli Nacht" (1999) beeindruckte Fürmann in Hauptrollen in Stefan Ruzowitzkys Thriller „Anatomie" (2000) und Tom Tykwers „Der Krieger und die Kaiserin" (2000), beide mit Franka Potente. Für seine Leistung in Martin Eiglers deutsch-türkischem Buddy-Drama „Freunde" (1999) erhielt er 2001 den Bayerischen Filmpreis. Es folgte Doris Dörries gefeierter Ensemble-Film NACKT (2002) mit Heike Makatsch, Alexandra Maria Lara, Jürgen Vogel und Nina Hoss in weiteren Hauptrollen.

Für seine eindringliche Leistung in dem Drama „Wolfsburg" (2003) von Christian Petzold wurde Benno Fürmann mit dem Adolf-Grimme-Preis in Gold als Bester Darsteller ausgezeichnet. Mit dem renommierten Regisseur drehte er anschließend auch die Dramen „Gespenster" (2005) und „Jerichow" (2008). Außer in Arthaus-Filmen wie diesen steht Benno Fürmann immer wieder für internationale Großproduktionen und anspruchsvolle Unterhaltung vor der Kamera, darunter die TV-Event-Movies „Die Nibelungen“ (2004) von Uli Edel, „Die Sturmflut“ (2006) und zuletzt „Die Grenze“ (2010) von Roland Suso Richter. Er spielte an der Seite von Heath Ledger in dem Horrorfilm „Sin Eater - Die Seele des Bösen" (2003), war neben Daniel Brühl und Diane Krüger in dem beeindruckenden Erster-Weltkrieg-Drama „Merry Christmas" (2005) zu sehen, wirkte in dem Actionfilm „Speed Racer" (2008) der Wachowski-Brüder mit und ist regelmäßiger Gast in der erfolgreichen Filmreihe „Die wilden Hühner" nach den gleichnamigen Kinderbuchbestsellern von Cornelia Funke.

Zu seinen jüngsten Produktionen zählen u. a. „Pornorama" (2007), die beiden Leander-Haußmann-Komödien „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" (2007) und „Dinosaurier" (2009), das Bergsteigerdrama „Nordwand" (2009) und „Hinter Kaifeck" (2009).

Zu seinen kommenden Produktionen gehören Agnieszka Hollands Drama „Hidden" (2011) mit Maria Schrader und Herbert Knaup in weiteren Rollen und das Drama „Der Mauerschütze"  von Jan Ruzicka.

Seit der Gestiefelte Kater im zweiten Shrek-Abenteuer erstmals mitspielte, leiht Benno Fürmann ihm seine deutsche Stimme.


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