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Mike Myers / Sascha Hehn
Mike Myers, einer der vielseitigsten Darsteller seiner Generation mit unglaublich vielen denkwürdigen Film- und Fernsehrollen auf dem Konto, spricht zum vierten Mal den von allen geliebten Oger Shrek. Den Autoren, Produzenten und Schauspieler Myers kennt man vor allem als treibende Kraft hinter der erfolgreichen Austin-Powers-Reihe. Zuletzt konnte man ihn in „Inglourious Basterds“ (2009) sehen.
Geboren und aufgewachsen im kanadischen Toronto begann Myers seine berufliche Karriere gleich nach der Highschool als Mitglied der berühmten Second City Comedy Troupe von Toronto. Seine letzte Examensarbeit schrieb er morgens um neun Uhr, mittags sprach er bei Second City Troupe vor und um drei Uhr nachmittags war er bereits angeheuert. Das führte zu einem Gastauftritt bei der Second City Troupe von Chicago, wo er die Aufmerksamkeit des „Saturday Night Live“-Produzenten Lorne Michaels auf sich zog. Im Jahr 1989 lieferte er sein Debüt als Darsteller und Autor bei „Saturday Night Live“ ab, und im Verlauf der folgenden sechs Jahre erschuf er einige der unvergesslichen Charaktere der Show. Seine Arbeit brachte ihm den Emmy® und eine Nominierung in der Kategorie „Best Writing for a Comedy or Variety Show“ sowie eine Nominierung in der Kategorie „Best Performance in a Comedy or Variety Show“ ein.
Zu Myers‘ populärsten Alter Egos in „Saturday Night Live“ gehören der deutsche Talkshow-Gastgeber Dieter; „Coffee Talk“-Gastgeberin Linda Richman, der hyperaktive hypoglykämische Phillip, Simon, der Junge in der Badewanne, seine legendäre Verkörperung der Rock-Ikone Mick Jagger und Wayne Campbell, der Gastgeber der Celebrity-Show „Wayne’s World“.
Letzterer bescherte Myers auch seinen ersten Kinoerfolg. Die Komödie „Wayne’s World“ (1992), die Myers auch schrieb, brach diverse Kassenrekorde und spielte über 200 Millionen Dollar ein. Ein Jahr später wiederholte er seine Rolle in der Fortsetzung „Wayne’s World 2“ (1993), dessen Drehbuch er ebenfalls schrieb.
Dazwischen sah man ihn in einer Doppelrolle als Vater und Sohn in der romantischen Komödie „So I Married an Axe Murderer“ (Liebling, hältst Du mal die Axt?, 1993). 1998 spielte er in dem Ensemble-Drama „54“ neben Ryan Phillippe, Salma Hayek, Neve Campbell und Sela Ward den Nachtclubbesitzer Steve Rubell und erntete dafür beste Kritiken.
1997 schrieb, produzierte und spielte Myers in dem Megahit „Austin Powers - Das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat. Die Figur des Fotografen/Geheimagenten, der in den „Swinging Sixties“ cryogenisch eingefroren wurde und in den 90er-Jahren wieder aufwacht, ging augenblicklich in die Popkulturgeschichte ein. Myers spielte in diesem Film sowohl Austin Powers als auch dessen Erzfeind Doktor Evil. Es folgten zwei Fortsetzungen: „Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung" (1999) spielte bereits in der ersten Woche mehr Geld ein als das Original insgesamt und wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter diverse MTV Movie Awards, ein People’s Choice Award, ein Blockbuster Entertainment Award und ein Grammy. Myers selbst wurde mit dem American Comedy Award der Kategorie „Funniest Actor in a Movie“ ausgezeichnet. „Austin Powers in Goldständer“ (2002) übertraf mit einem weltweiten Einspielergebnis von fast 300 Millionen Dollar seine beiden Vorgänger noch und ist bis heute die einzige Komödie, der dieses gelang. Insgesamt spielte die Austin-Powers-Reihe fast eine Milliarde Dollar ein, was sie zu einer der kommerziell erfolgreichsten Comedy-Reihen aller Zeiten macht.
Im Juli 2002 erhielt Myers für seine eindrucksvollen Leistungen einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood. Außerdem wurde er mit dem Jack Benny Award von den Studenten der University of California in Los Angeles geehrt. Im Jahr 2003 erhielt er den AFI Star Award des U.S. Comedy Arts Festival. Er hat außerdem einen Stern auf Kanadas Walk of Fame.
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Sascha Hehn
Sascha Hehn wurde in München geboren und gab bereits mit fünf Jahren sein Schauspieldebüt in dem Film HUBERTUSJAGD (1959). In den 60er- und 70er-Jahren folgten zahllose Theater-, Film- und Fernsehrollen, mit denen sich Hehn schnell einen Namen machte, bevor Anfang der 80er-Jahre der ganz große TV-Erfolg kam.
Unvergessen ist seine Rolle des „Pete“ in der deutsch-australischen Serie „Auf Wiedersehen, Charly“ (1976-77). Wenige Jahre später spielte sich Sascha Hehn als Chefstewart Victor auf dem „Traumschiff“ (1981–1991) und als Dr. Udo Brinkmann in der „Schwarzwaldklinik“ (1985–1989) in die Herzen der Zuschauer. In den 90er-Jahren schlüpfte er erneut in die Rolle eines Arztes: Als „Frauenarzt Dr. Markus Merthien“ (1994–1997) begeisterte er einmal mehr das Fernsehpublikum.
Aber Sascha Hehn beschränkte sich nicht nur auf deutsche Produktionen: In der amerikanischen Miniserie „Armes reiches Mädchen – Die Geschichte der Barbara Hutton“ (1987) spielte er den Tennisbaron Gottfried von Cramm.
Es folgten „Eine Liebe auf Mallorca“ (1999–2001) und weitere TV-Produktionen, darunter „Die Schwarzwaldklinik – Die nächste Generation“ (2005), die Heimatfilm-Reihe „Im Tal des Schweigens“ (2004–2008) sowie „Einmal Dieb, immer Dieb“ (2007) und zahlreiche Gastrollen in Dauerbrennern wie „Der Kommissar“, „Derrick“ und „Der Alte“. Zu seinen jüngsten Produktionen zählen die ARD-Produktion „Zwei Herzen und ein Edelweiß“ und „Das Musikhotel am Wolfgangsee“ (beide 2008).
Sascha Hehn spielte für so renommierte Regisseure wie Paul Verhoeven, Alfred Vohrer, Wolfgang Becker, Rainer Erler, Michael Pfleghar, Peter Weck und Hartmut Grießmeier, um nur die wichtigsten zu nennen.
In allen vier Shrek-Abenteuern leiht Sascha Hehn dem grünen Oger seine Stimme.
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