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Cameron Diaz
Cameron Diaz, die sich schon vor Tom Cruises Zusage an das Projekt gebunden hatte, gefiel das Zusammenspiel der Charaktere, die Entwicklung ihrer Romanze – und die Möglichkeit, dieses Abenteuer mit diesem Hauptdarsteller bestreiten zu können. „Was mich an Knight and Day anzog, war nicht nur die hochprozentige Action, sondern die leidenschaftliche Liebesgeschichte, die der Film meiner Ansicht nach erzählt“, erinnert sich Cameron Diaz. „Eine Liebesgeschichte von zwei Menschen, die, aus völlig unterschiedlichen Welten kommend, zueinander finden. Zwischen Roy und June entwickelt sich etwas, das jeweils beim Anderen etwas Interessantes und Unerwartetes hervorbringt. Ich glaubte, dass es großen Spaß machen würde, diesen Aspekt in diesem aufregenden Abenteuer mit Tom Cruise zu erforschen.“
So wie Cruise der Rolle von Roy Miller nicht widerstehen konnte, wurde Cameron Diaz von ihrer Rolle verführt. Von June Havens, einer scheinbar ganz normalen, arbeitenden Single-Frau, die in Wichita einen Vergaser abholen will und nach ihrer Rückkehr nach Boston unerklärlicherweise ... zu einer Frau auf der Flucht wird, die in Gefahr ist, unerwartet in einen internationalen Zwischenfall verwickelt zu werden und sich in einen gesuchten und gejagten Spion zu verlieben scheint ... und die plötzlich, aus der Situation heraus, bisher unbekannte und ungenutzte Stärken an sich entdeckt.
Diaz, die dank ihres großen komischen Talents und Charmes zu den gefragtesten weiblichen Stars gehört, hat für ein großes Spektrum von Rollen Anerkennung gefunden. Es reicht von der komischen Versponnenheit von „Verrückt nach Mary“ (1998) über die temperamentvolle Action von „3 Engel für Charlie“ (2000) bis hin zum Drama vor historischem Hintergrund, wie es Martin Scorseses „Gangs of New York“ (2002) repräsentiert. Trotzdem war die Rolle von June Havens in Knight and Day für Diaz etwas Neues - eine stürmische Mischung aus Spannung und sexy Komik, aus der sich, von jeder Menge Action begleitet, das Porträt einer Frau entwickelt, die das Selbstvertrauen bekommt, endlich loszulassen und auf ihr Herzen zu hören.
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Für Regisseur James Mangold war Diaz die Idealbesetzung, um die unterschiedlichen Anforderungen, die die Rolle der June mit sich brachte, erfüllt sehen zu können. „Mir fällt beim besten Willen keine andere Frau ein, die aus dieser Rolle so viel hätte machen können. Cameron ist einzigartig, denn sie ist glamourös, schön, eine großartige Schauspielerin und gleichzeitig ein komisches Naturtalent und unglaublich athletisch. Wer sonst hätte so perfekt ein Mädchen von nebenan darstellen können, das in ein großes Abenteuer hineingerissen wird, und dabei gleichzeitig in der Lage sein können, den körperlichen Anforderungen dieses Films gerecht zu werden?“ Und Konrad fügt hinzu: „Cameron vermittelt uns, wie Junes Lebensansatz erst nach innen gerichtet ist, sie sich dann aber nach außen für ein großes Abenteuer öffnet. Man bekommt die Chance zu sehen, wie June sich als Persönlichkeit weiterentwickelt. Wie June und Roy bringen auch Cameron und Tom das Beste beim anderen zum Vorschein.“
Diaz konnte nachempfinden, wie verwirrt und verlegen June bei der Begegnung mit Roy Miller reagiert: „Wenn sich Roy und June auf dem Flughafen zufällig über den Weg laufen, gibt es bei beiden den Moment, in dem jeder beim anderen etwas entdeckt, nachdem er schon ein Leben lang suchte“, erklärt Diaz. „Am Anfang, wenn June mit Roy flirtet, glaubt sie, dass sie es mit den gewohnten Gefahren zu tun hat, die auftreten, wenn man sich einen Fremden verliebt. Aber daraus entwickeln sich schnell Gefahren, bei denen es um Leben und Tod geht, und sie hat keine Ahnung, wie viel sie davon noch ertragen kann.“
Als June zu erkennen beginnt, dass sie so ziemlich mit allem fertig werden kann, mit dem sie konfrontiert wird, öffnet sich ihre ganze Welt. „Erst ist sie eine Frau, die sich ihrer Fähigkeiten überhaupt nicht bewusst ist, die von Abenteuern immer nur geträumt hat – und dann entwickelt sie sich zu einer Frau, die erkennt, dass sie sehr wohl fahren, schießen und bei Roy bleiben kann. Was mir an der Entwicklung von Junes Persönlichkeit gefällt“, setzt Diaz ihre Ausführungen fort, „ist die Tatsache, dass sie in ihrem Leben bis jetzt nie aus sich herausgegangen ist. Und wenn sie dann Tom begegnet, heißt es für sie, jetzt oder nie, um die Chance zu nutzen. Roy setzt das in ihr frei. Auf der anderen Seite ist Roy dieser abtrünnige Abenteurer, der glaubt, dass er immer jede Chance beim Schopf ergreift. Aber bei dem, was er wirklich will und braucht, hat er das nie gemacht: bei der Liebe. Jeder ist das perfekte Gegenstück zum anderen. Und beide lernen sie einander zu vertrauen, obwohl Vertrauen sehr schwer aufzubauen ist.“
Ähnlich wie Roy und June befand sich auch Diaz sofort in einem dynamischen Rhythmus mit Cruise. „Es ist wunderbar, mit Tom zusammenzuarbeiten, denn er macht alles, was ich einbringe, um so vieles besser. „Er hat eine so starke Präsenz und so große Energie. Wenn man einen Actionfilm dreht, kann man das mit keinem anderem besser machen als mit Tom Cruise. Ich liebte es, auf seinen Ideen aufzubauen und fand es großartig, wie er erst mit einem Flugzeug eine Bruchlandung hinlegt und sich dann verliebt. Alles wirkt bei ihm absolut real und aufregend.“
Wie Cruise war auch Diaz entschlossen, ihre Stunts selbst auszuführen – von Autos, die sie um die eigene Achse drehen lassen, bis hin zu Fäusten, die sie einsetzen musste. „Ich liebe das Training für Kampfszenen“, gibt Diaz zu. „Es bedeutet eine Woche voller Blutergüsse, Schnitte und Verstauchungen, aber es macht großen Spaß. Als ich dieses Jahr mitten in den Dreharbeiten zu Knight and Day zur Verleihung der Golden Globes® ging, hatte ich überall an meinen Armen Schwellungen und Beulen, und außerdem aufgeschürfte Knie. Es war einfach wunderbar!“
Diaz mochte auch die ausgelassene Stimmung während der Dreharbeiten – und die Tatsache, dass sie den Großteil ihrer Zeit am Set mit Lachen verbrachte. „Dreht man einen Film, der die Zuschauer zum Lachen bringen soll, und lacht bei den Dreharbeiten selbst viel, dann weiß man einfach, dass es echt und natürlich wirken wird. Tom und ich verstanden uns so hervorragend“, fasst Diaz zusammen, „dass sich das in den Actionszenen, in den komischen Szenen und auch darin widerspiegeln muss, wie diese Figuren als echte Partner zusammenfinden.“
In der Tat war es diese Chemie, die sofort zwischen Cruise und Diaz sichtbar wurde, die das ganze Produktionsteam mit freudiger Lust am Risiko antrieb. „Tom und Cameron erzeugen zusammen eine unglaubliche Stimmung und Atmosphäre, vielleicht, weil sie als Schauspieler so unterschiedlich sind“, fasst James Mangold zusammen. „Bei Tom dreht sich alles um Präzision. Er ist auf den Punkt konzentriert wie ein Laser, besitzt große Intensität. Cameron dagegen ist locker, wild und emotional. Die Reaktion zwischen den beiden ähnelt der von Essig und Öl und daraus entwickelt sich eine unglaubliche filmische Kombination.“
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