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Chiwetel Ejiofor
Chiwetel Ejiofor glänzt stets mit seiner Versiertheit und überzeugt mit einem breitgefächerten Angebot an Projekten. Vergangenes Jahr spielte er in „Endgame“, einem bewegenden, in Südafrika spielendem Fernsehdrama von Channel 4, für das Ejiofor eine Golden-Globe-Nominierung als bester Schauspieler in einer Miniserie erhielt. Ferner hatte er Rollen in Roland Emmerichs Actionfilm 2012 (2012, 2009) an der Seite von John Cusack, Danny Glover und Thandie Newton.
Chiwetel, im britischen Forrest Gate als Sohn nigerianischer Eltern geboren, besuchte das Dulwich College im Südosten von London. Im Alter von 13 Jahren war er bereits in zahlreichen Schultheateraufführungen und Inszenierungen des National Youth Theatre zu sehen und wechselte später auf die London Academy of Music and Dramatic Arts.
1996 wurde Steven Spielberg auf ihn aufmerksam, der ihn prompt in seinem von Kritikern geschätzten Amistad (Amistad – Das Sklavenschiff, 1997) neben Morgan Freeman und Anthony Hopkins besetzte. Seither hatte er in zahlreichen Kinoproduktionen Rollen, unter anderem in Stephen Frears’ Thriller Dirty Pretty Things (Kleine schmutzige Tricks, 2002), für dessen darstellerische Leistung er bei den British Independent Film Awards, den Evening Standard Film Awards und den San Diego Film Critics Society Awards als bester Schauspieler ausgezeichnet wurde.
Auch in Richard Curtis’ Love Actually (Tatsächlich... Liebe, 2003) war er zu sehen, in Woody Allens Melinda and Melinda (Melinda und Melinda, 2004) sowie in Slow Burn (2005), der ein Jahr später in die Kinos kam. 2007 hatte er einen Part an der Seite von Russell Crowe in Ridley Scotts American Gangster (American Gangster, 2007) und in Talk to Me (2007) mit Don Cheadle spielte er Dewey Hughes, womit er einen Independent Spirit Award als bester männlicher Nebendarsteller einheimste. 2008 trat er in David Mamets Redbelt (Redbelt, 2008) auf. Weitere Titel in seiner Filmographie sind Kinky Boots (Kinky Boots, 2005), in dem er als Dragqueen Lola zu sehen war, das Drama Four Brothers (Vier Brüder, 2005) mit Mark Wahlberg, Spike Lees Banküberfallkrimi Inside Man (Inside Man, 2006) mit Clive Owen, Jodie Foster und Denzel Washington und der Oscar®-nominierte Children of Men (Children of Men, 2006).
Dem Bestreben, seine Theateraktivitäten fortzusetzen, ist Ejiofor stets treu geblieben, indem er zwischen seine Film- und Fernsehprojekte eine Reihe prestigeträchtiger Bühnenproduktionen einschob. Sein Auftritt in der Titelrolle von Michael Grandages „Othello“ im Jahr 2008, in dem auch Ewan McGregor mitspielte, wurde einstimmig gelobt und brachte ihm den Olivier and Evening Standard Theatre Award als bester Schauspieler ein. Ferner erhielt er Nominierungen bei den South Bank Show Awards und den What’s On Stage Theatregoers’ Choice Awards. Weitere Bühnenproduktionen von ihm sind „Blue/Orange“ von Roger Michell aus dem Jahr 2000, das als bestes Stück einen Olivier Award gewonnen hat, sowie Tim Supples „Romeo and Juliet“ aus demselben Jahr, in dem Ejiofor als Romeo auftrat.
Nach seinem Fernsehdebüt 1996 in „Deadly Voyage“ reihten sich in Ejiofors Film- und Theaterarbeiten auch mehr und mehr Projekte für den TV-Bildschirm ein. Zu seinen Produktionen zählen „Murder in Mind“ des preisgekrönten Autors Anthony Horowitz, „Trust“ (2003), „Twelfth Night, or What you Will“ (2003) und „The Canterbury Tales – The Knight’s Tale“ (2003). Sein Fernsehauftritt in dem emotionalen Drama „Tsunami: The Aftermath“ mit Toni Collette, Sophie Okonedo und Tim Roth aus dem Jahr 2006 brachte ihm eine Golden-Globe-Nominierung sowie einen NAACP Image Award ein.
Neben seiner Schauspielkarriere versucht sich Chiwetel auch als Autor und Regisseur, so bei dem Kurzfilm „Slapper“, der 2008 im Rahmen des Edinburgh Film Festival zu sehen war.
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