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Robert Downey Jr.
Robert Downey Jr. verleiht Sir Arthur Conan Doyles berühmtester Figur ein äußerst dynamisches neues Gesicht: Der legendäre Detektiv Sherlock Holmes bewährt sich mit effektiven Kampftechniken, die seinen bewunderten Verstand bestens ergänzen, und er wendet seine unverwechselbaren Methoden an, um dem kniffligen Fall auf den Grund zu gehen. Dabei geht er Wege, die niemand sonst beschreiten würde, um aufzuspüren, was andere niemals wahrnehmen.
"Wahrscheinlich der erste Superheld"
"Er war wahrscheinlich der erste Superheld, ein intellektueller Superheld“, stellt Robert Downey Jr. fest – der Oscar-Kandidat spielt in "Sherlock Holmes“ die Titelrolle. "Er war und ist wahrscheinlich heute noch eine der bekanntesten Figuren der Welt – das ging so weit, dass die Leute glaubten, er habe tatsächlich existiert. Je genauer man die Bücher von Arthur Conan Doyle studiert, desto deutlicher erkennt man, was für ein vielschichtiger Charakter Sherlock Holmes ist. Er hat sehr weit reichende Fähigkeiten: Er spielt Geige, beherrscht Martial Arts und den Kampf mit Stöcken, ist Boxer und weiß das Schwert zu führen. Seine ausgeprägte Ethik treibt ihn an, den Guten beim Kampf gegen die Bösen zu helfen – deshalb hat er sein Leben der Tätigkeit als beratender Detektiv gewidmet. Er tut das nicht, um mit seinem Genie anzugeben oder den anderen mit seinen Schlussfolgerungen immer um eine Nasenlänge voraus zu sein; vielmehr ist er ein Kreuzritter.“
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Regisseur Guy Ritchie: "Ich halte Robert für den perfekten Holmes"
Für Guy Ritchie war Downey als Titelheld der Schlüssel seiner neuen Interpretation von "Sherlock Holmes“. "Ich halte Robert für den perfekten Holmes“, sagt der Regisseur. "Er ist zwar Amerikaner, beherrscht den englischen Akzent aber vollkommen – er wirkt einfach international. Auch Robert ist auf seine Art ein Genie. Er ist äußerst smart und schlagfertig – es gelingt ihm ohne Schwierigkeiten, eine Figur wie Holmes zu verkörpern, ohne dass das künstlich oder aufgesetzt wirken würde.“
Produzentin Susan Downey stimmt ihm zu: "Holmes’ Redegewandtheit, seine Wortwahl, seine Sprache liegen Robert quasi im Blut. Aber die Rolle in unserem Film fordert ihn besonders auch körperlich. Mit bloßen Fäusten bestreitet Holmes Boxkämpfe, und er beherrscht die Martial Arts, die Robert seit sechs Jahren praktiziert. Es lag also wirklich nahe, Robert als Holmes zu besetzen.“
Holmes’ ungewöhnliche Schrullen und sein verhaltener Idealismus schlugen in dem Schauspieler eine besondere Saite an: "Er ist ein Archetyp. Er wirkt fast wie ein Mönch: Er hat ein klares Ziel vor Augen, seine Moral wird durch seine Entschlossenheit und seine Taten bestätigt. Wenn er sich einmal nicht durch eine kreative Aufgabe inspiriert oder motiviert fühlt, kann er in einen Zustand verfallen, in dem er drei Tage lang kaum ein Wort spricht. Doch wenn er gefordert wird, mobilisiert er ungeheure Energieströme, die fast übermenschlich sind. Er sagt: ‚Nichts regt mich mehr an als ein Fall, bei dem alles schief läuft.‘ Und das Besondere an ihm ist letztlich seine leidenschaftliche Neugier und seine Fähigkeit, nicht nur die Augen aufzumachen sondern die Details auch richtig zu interpretieren.“
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