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George Clooney

Up in the Air
George Clooney als Ryan Bingham. Foto: Dale Robinette (Paramount)
Von Anfang an wurde das Drehbuch für Oscar-Preisträger George Clooney geschrieben. „Wenn du einen Film machen willst über einen Typen, der beruflich Leute feuert und alleine leben will, brauchst du einen verflixt guten Schauspieler. Und dafür gibt es nun mal keinen besseren als George Clooney“, erklärt Regisseur Jason Reitman. „Die Rolle war maßgeschneidert für ihn, und es war vermutlich einer der bewegendsten Momente meines Lebens, als er das Drehbuch gelesen hatte und sagte: ‚Jason, es ist großartig‘.“

Clooneys Schaffen als Schauspieler weist eine große Bandbreite an Rollen auf, vom gelackten Sträfling Ulysses in der Screwball-Musical-Komödie „O Brother, Where Art Thou?“ (2000) der Coen-Brüder über den Raubüberfall-Experten Danny Ocean in Steven Soderberghs Blockbuster „Ocean’s Eleven“ (2001) und dessen Fortsetzungen bis hin zur Oscar-nominierten Darstellung als „Hinbieger“ einer Anwaltskanzlei in Tony Gilroys Thriller „Michael Clayton“ (2007).

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Reitman sagt, Clooney habe die Figur des Ryan Bingham mit vielerlei Schattierungen ausgestattet, indem er ihn mit einer Menschlichkeit spielt, die dem Charakter eine finstere Drolligkeit verleiht, ohne ihn ins Possenhafte zu ziehen. „George kann mühelos in jede Art von Szene einsteigen, egal ob sie emotional oder komödiantisch ist“, sagt Reitman. „George und ich haben einen sehr ähnlichen Sinn für Humor. Wir glauben beide, dass Comedy ehrlich sein muss, dass man nicht versuchen darf, etwas auf Teufel komm raus lustig zu machen. Das Drehbuch muss lustig sein, aber die Darstellung muss ehrlich sein.“

Deshalb sind alle so verrrückt nach Clooney

Die Mitwirkung von Clooney gewährleistete auch, dass ständig eine aufgeregte Spannung am Set zu spüren war. „Er ist einfach ein liebenswerter Kerl am Set“, schließt Reitman. „Das hört man ja ständig und du glaubst, dass das alles nur Hype ist, aber so ist es nicht. Er ist wirklich so und er schafft es, dass sich alle um ihn herum wohlfühlen. Das war ein großer Pluspunkt.“

Ivan Reitman fügt an: „George versprüht diesen wunderbaren Charme und leichten Humor und er findet stets die richtige Tonalität für diese Figur, die sich auch in sehr ernsten Situationen befindet. Er bringt es unter einen Hut, ein charismatischer Filmstar zu sein, aber auch sich mehr aufzuschultern als je in einem Film zuvor. Ich denke, das ist eine sehr aufregende Kombination, die den Leuten gefällt.“

Viele haute es um, als sie die Chemie zwischen dem Drehbuch und Clooneys Umsetzung bemerkten. „Jason kann präzise und scharfzüngige Dialoge schreiben, die trotzdem viel Seele offenbaren – und das trifft eins zu eins auf George zu“, resümiert Produzent Jeffrey Clifford.





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