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Musik und Meilensteine
(2012-02-09 20:04:38)
Am Donnerstag, 18 und 20 Uhr, startet das Saarbrücker Kino Achteinhalb sein Programm in der Reihe "Literatur im Film" mit "Krabat" von Marco Kreuzpaintner, unter anderen mit David Kross, Daniel Brühl und Robert Stadlober. Der junge Krabat streift elternlos durch das hungernde, vom Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland. Er landet bei einer Mühle, wo er eine Lehre beginnt. Doch der Meister ist unterrichtet seine Schüler vor allem in Schwarzer Magie.
Musikalisch wird es am Freitag und Samstag, jeweils 20 Uhr, denn dann steht im Achteinhalb ein "Cinécon-cert" an. Gezeigt wird der deutsche Stummfilmklassiker "Asphalt - Der Polizeiwachtmeister und die Brillantenelse" (1928/1929) mit Live-Begleitung durch die Improvisationsklasse der Hochschule für Musik Saar, unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Abbing.
Gleich acht Kurzfilme stehen am Sonntag, 20 Uhr, auf dem Programm. Dann zeigt das Achteinhalb unter dem Titel "HBK Rundgang 2012" acht Kurzfilme der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Die Künstler werden an dem Abend anwesend sein und stehen für Gespräche zur Verfügung.
Am Montag, 20 Uhr, und am Dienstag, 19 Uhr, zeigt das Achteinhalb "I'm not there" von Paul Morrissey, ein Spielfilmporträt über den Musiker Bob Dylan. In Todd Haynes Film verkörpern gleich fünf Schauspieler und eine Darstellerin den legendären Folk-Sänger.
Gruselig wird's am Dienstag ab 22 Uhr, wenn in der Reihe Vollmondfilme "Andy Warhols Frankenstein" (I/F 1973) gezeigt wird. Der Wunschtraum des Barons Frankenstein, künstliches Leben zu erschaffen, endet in einem Blutbad.
Einen "Meilenstein der Filmgeschichte" gibt es am Mittwoch und am folgende Donnerstag, jeweils 20 Uhr, mit Charlie Chaplins "Lichter der Großstadt" (USA 1931) zu sehen. In Chaplins erstem Tonfilm verliebt sich der Tramp in ein blindes Blumenmädchen, das ihn für einen reichen Mann hält. Per Zufall lernt er in derselben Zeit einen Millionär kennen. Als er diesen vor dem Selbstmord bewahrt, überschüttet er ihn mit Geld. Das ermöglicht dem Tramp, eine Operation zu bezahlen, um das Mädchen wiederzusehen. Doch es kommt zu Missverständnissen. Am Mittwoch gibt es eine Einführung von Dr.Claude Bertemes, Directeur der Cinémathèque Luxemburg. red
Tel. (06 81) 3 90 88 80
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